Zweiter in Horst: Union-Frauen schöpfen Mut
TORNESCH. Das sollte
den Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch Mut machen. Beim
zweitägigen Hallenturnier des VfR Horst spielte sich die
abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Peter Eberhardt auf den zweiten
Platz.
Nachdem Alina Stein und Co. mit drei Siegen und einem
Remis (10:1 Tore) souverän durch die Vorrunde marschiert waren, ging es
in der Zwischenrunde gegen die SG Vaale/Wacken (1:0), den TSC
Wellingsbüttel (1:2) und den SV Henstedt-Ulzburg (1:0). Platz zwei
hinter Wellingsbüttel reichte, um ins Halbfinale einzuziehen.
D
ort wartete mit Schleswig-Holstein-Ligist SV Neuenbrook/Rethwisch einer
der Turnierfavoriten. Auch dieser wurde mit 1:0 aus dem Weg geräumt. Im
Finale bissen sich die Tornescherinnen an SH-Ligist TuRa Meldorf dann
jedoch die Zähne aus - 0:1.
Eberhardt, der auch einige
B-Mädchen einsetzte, darunter Torhüterin Benita Thiel: "Der Spaß ist
zurückgekehrt. Vielleicht gibt uns der gute Auftritt Rückenwind für die
letzten acht Spiele."
Union Tornesch:
Benita Thiel - Alina Stein, Claudia Langmaack, Jenny Dreier, Kristina
Rossow, Anna-Lena Kölln, Meike Bollin, Saskia Bannert, Juliane Adler,
Tine Schommer, Tomke Hege, Josi Lutz, Jasmin Wachter
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Union Tornesch: Die Hoffnung stirbt zuletzt
TORNESCH. Die
Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch kommen einfach nicht vom
Fleck. Auch beim Niendorfer TSV kassierte der Tabellenvorletzte eine
Niederlage - 0:5 (0:1).
"Wir haben es Niendorf zu leicht
gemacht", so Union-Trainer Peter Eberhardt, dem eine Spielabsage am
liebsten gewesen wäre. "Auf dem Kunstrasen war es rutschig und glatt",
schimpfte Eberhardt, dessen Team nun schon seit drei Monaten auf den
dritten Saisonsieg wartet.
Die Köpfe bleiben trotzdem oben.
Eberhardt: "Die Mädchen glauben an sich. Wir geben die Hoffnung nicht
auf, auch wenn die Chancen auf den Klassenerhalt vielleicht nur noch bei
30 Prozent liegen." <ZuVor></ZuVor>
Niendorfer TSV -
Union Tornesch
5:0
Tore: 1:0 (38.), 2:0 (51.), 3:0 (67.), 4:0 (71.), 5:0 (78.)

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Hitziges Duell endet 2:2
Tornesch. Während andernorts viele Spiele ausfielen, konnten die Frauen des FC Union Tornesch den SC Vier- und Marschlande zum Verbandsliga-Spiel auf ihrem Grandplatz empfangen. FCU-Coach Peter Eberhardt setzte auf ein breit gefächertes Mittelfeld, vor dem Yvette Schilke die einzige Spitze war – und in der ersten Halbzeit mehrmals gut das gegnerische Aufbauspiel störte und Pässe abblockte.
Ihre erste Torchance hatten die Tornescherinnen nach einer
Viertelstunde, als sich Sarah Büscher nach Schilkes Einwurf rechts an
der Grundlinie behauptete und in die Mitte legte, wo Marisa Hennings den
Ball im Rückwärtsfallen aus Nahdistanz aber nicht über die Torlinie
drücken konnte (Foto rechts).
In der 22. Minute konterten die Gastgeberinnen gut: Sarah Büscher setzte mit einem Steilpass Alina Sinah Stein in Szene, die von rechts kommend aber nur ein harmloses Schüsschen produzierte. Im Gegenzug klärte FCU-Keeperin Katja Johannßen nach einem langen Ball gut per Fuß außerhalb ihres Strafraums. Dann hätte Sarah Büscher nach einem Pass von Anna-Lena Kölln gleich schießen müssen, legte sich den Ball aber noch einmal rechts an einer SCVM-Verteidigerin vorbei – dadurch wurde der Winkel zu spitz (24.). Es war eine muntere Partie, in der Johannßen einen ersten Fernschuss noch im Nachfassen fing (27.), fünf Minuten später aber einen weiteren Distanzschuss, den sie eigentlich schon sicher hatte, noch zum 0:1 ins Netz gleiten ließ.
Nach der Pause konnten die Union-Frauen die Partie zunächst zu ihren
Gunsten drehen. Nachdem zwei gute Freistöße noch „verschenkt“ worden
waren, zirkelte Sarah Büscher den dritten Freistoß, fast von der rechten
Seitenauslinie aus, mit viel Effet über die Gäste-Keeperin ins lange
Eck – ein schönes Tor zum 1:1 (51.). Nur drei Minuten später gingen die
Tornescherinnen dann sogar in Führung: Kölln legte den Ball von links in
die Mitte, von wo aus Sarah Büscher dann mit einem Steilpass Sonja Wulf
in Szene setzte, die von rechts flach zum 2:1 einschob. Bei einem
20-Meter-Schuss von Claudia Langmaack lag sogar das 3:1 in der Luft, die
SCVM-Keeperin fing den Ball jedoch (63.). In der Schlussphase wurde die
Partie immer hitziger: Der SCVM-Coach schrie bei jedem Foul und
forderte lautstark Platzverweise, wofür er selbst vom Referee erst in
der 88. Minute bestraft und hinter die Bande verwiesen wurde. Zu diesem
Zeitpunkt stand es bereits 2:2, denn als die Union-Abwehr einen Ball
nicht richtig klärte, hatte ein 20-Meter-Schuss den Ausgleich bedeutet
(75.).

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Vergeblich gekämpft
Tornesch. Zum Abschluss der Verbandsliga-Hinrunde verloren die Frauen des FC Union Tornesch auch ihr sechstes Heimspiel dieser Saison, zeigten aber beim 0:2 gegen den Spitzenreiter Bramfelder SV eine vor allem kämpferisch starke Leistung.
Damit, dass der Rasen am
Sonntagvormittag nass war, kamen die Gäste zunächst besser zurecht. In
der zehnten Minute konnte die Tornescherin Michelle Koppers im eigenen
Strafraum eine Bramfelderin nur per Foul stoppen. Beim fälligen Elfmeter
sprang FCU-Keeperin Katja Johannßen zwar in die richtige Ecke, konnte
den Schuss von BSV-Kapitänin Carina Blumroth aber nicht erreichen (10.).
Anschließend hatten die Gäste weitere gute Angriffe, doch Michelle
Koppers und Meike Bollin bereinigten wiederholt die gefährlichen Szenen.
Claudia Langmaack gab den einzigen Tornescher Torschuss in der ersten
Halbzeit ab – ihr Versuch aus der Distanz war aber kein Problem für
BSV-Torhüterin Andrea Rehfeldt (27.).
Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeberinnen mutiger und offensiver.
Nach einem schönen Pass von Sonja Wulff tauchte Sarah Büscher alleine
vor Rehfeldt auf, schob den Ball aber hauchdünn am linken Pfosten vorbei
(55.). „Weiter, du kriegst noch eine Chance“, feuerten die
Mitspielerinnen Sarah Büscher an. Die nächste Gelegenheit hatte dann
FCU-Kapitänin Wulff, aber ihren Fernschuss fing Rehfeldt sicher (58.).
Dann waren wieder die Gäste am Drücker: Gleich dreimal rettete Johannßen
zwischen der 63. und 66. Minute stark. „Da hat sie hervorragend das 0:2
verhindert“, lobte Union-Coach Peter Eberhardt seine Torhüterin. Auf
der Gegenseite scheiterte Alina Sinah Stein nach Vorarbeit von Sarah
Büscher von rechts kommend mit einem Schuss aufs kurze Eck an Rehfeldt
(68.).
Die Partie war entschieden, als die Bramfelderin Karina Nicola Lüth nach
einem Pass von rechts aus acht Metern zum 0:2 einschob (70.). Eine
höhere Heimpleite verhinderten Johannßen mit einer guten Parade (78.)
und der Außenpfosten, an den noch ein Gäste-Schuss prallte (78.). Nach
Sina Hübner, die früh mit Kreislaufproblemen ausschied, musste auch
Bollin (entkräftet nach einer Erkältung) vorzeitig passen. Yvette
Schilke setzte noch eine Flanke ins Toraus (88.) und Sarah Büscher
scheiterte an Rehfeldt (90.), dann war Schluss. „Ich bin zufrieden
damit, wie wir aus der Pause gekommen sind“, so Eberhardt, der sich
„wünschen würde, endlich einmal personell aus dem Vollen schöpfen zu
können“ und zugab: „Am Ende ging der Sieg für Bramfeld in Ordnung!“
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Rückschlag für Union-Frauen
TORNESCH.
Die Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch
wollten anknüpfen an die gute Leistung aus der Vorwoche gegen den SC
Eilbek (1:1). Herausgekommen sind nun im Duell mit dem Bramfelder SV
allerdings nur 15 starke Minuten nach der Pause - zu wenig, um dem neuen
Spitzenreiter ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Der widerrum
bestimmte über weite Strecken die Partie und sorgte auch im Angriff für
die nötigen Einschläge zum 2:0-Erfolg. FCU-Keeperin Katja Johannßen und
der Pfosten verhinderten eine Klatsche.
Union Tornesch -
Bramfelder SV 0:2
Union:
Johannßen - Hübner (29. Rossow), Adler, Bollin (65. Schilke), Koppers,
Wulff, Elly (60. Schommer), Langmaack, S. Büscher, Bannert, Stein
Tore: 0:1 (10./FE), 0:2 (62.)
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Ein Punkt für die Moral
Frauenfussball: Tornescherinnen erreichen ein 1:1 in Eilbek
Hamburg. Nach zuvor fünf Niederlagen in Folge traten die Frauen des FC Union Tornesch am Sonnabendnachmittag beim SC Eilbek an.
Auf dem Grandplatz an der Fichtestraße war dann aber kaum ein Unterschied zwischen dem Tabellen-Zweiten und dem Drittletzten zu sehen: Die Tornescherinnen hielten gut mit. Bei ihren Angriffen spielten sie die Bälle aber zunächst immer wieder zu lang, sodass sich für Yvette Schilke, die einzige echte FCU-Spitze, leider keine Torchancen ergaben. Auf der Gegenseite hatten die ambitionierten Eilbekerinnen nach einigen leichtsinnigen Fehlern der Gäste, beispielsweise nach einem schlecht ausgeführten Einwurf (16.), gute Gelegenheiten. Sie schossen aber entweder überhastet am Ziel vorbei oder scheiterten an der starken FCU-Aushilfskeeperin Alina Sinah Stein.
Nach exakt einer halben Stunde gingen die Gäste in Führung: Sarah Büscher tankte sich rechts nach vorne durch und legte dann quer zu Claudia Langmaack, die wuchtig abzog. In hohem Bogen flog der Ball und senkte sich dann über der überraschten SCE-Keeperin Kerstin Hahn an die Unterkante der Latte, von wo aus er hinter die Linie sprang. Ein Traumtor, das zu großem Jubel bei den Union-Frauen führte – und Langmaack konnte ihr Glück kaum fassen. Schade, dass die Gastgeberinnen nur fünf Minuten später zum Ausgleich kamen: Juliane Adler konnte einen Ball nicht weit genug abwehren, sodass ihn die SCE-Spielerin Sandra Jahn von halbrechts aus 18 Metern in hohem Bogen über Stein hinweg in den langen Winkel schlenzte. Das 1:1 hatte bis zur Pause Bestand, weil ein weiteres Eilbeker Tor nach einem Eckstoß nicht anerkannt wurde (44.) – Glück für die FCU-Frauen!
Nach dem Seitenwechsel bestimmte Eilbek das Geschehen, konnte seine
Titelambitionen allerdings keinesfalls mit einer guten spielerischen
Leistung untermauern. Die Tornescherinnen hatten Glück, als der Ball nur
an ihr Außennetz ging (56.) und ein weiteres SCE-Tor nach einer Ecke
wegen Abseits nicht zählte (75.); zudem rettete Stein mehrmals
bärenstark. Auf der Gegenseite hatten die Gäste allerdings auch Pech,
dass Sarah Büscher gleich zweimal hintereinander den Ball aus rund 20
Metern an die Latte nagelte (66.). Doch auch das Unentschieden feierten
die Union-Frauen wie einen Sieg und FCU-Coach Peter Eberhardt strahlte
nach dem Abpfiff: „Wir sind alle sehr glücklich! Wir haben viel von dem,
was wir uns im Training hart erarbeitet haben, umgesetzt. Dafür sind
wir nun endlich belohnt worden – darauf mussten wir lange warten!“
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Union: Durchhalten bis zum Jahresende
Union-Trainer Peter Eberhardt: "Wir müssen die Zeit bis Jahresende überstehen, dann sieht es vielleicht besser aus." In Nienstedten sorgte lediglich Alina Stein, die zum zwischenzeitlichen 1:2 traf, kurz für Freude.
SC Nienstedten -
Union Tornesch
4:1
Union Tornesch: Johannßen - Bollin (10. Schilke), Koppers, Adler, Trabe - Schommer, Bannert, Langmaack, Wulff, Kölln - Stein. Tor: 1:0 (23.), 2:0 (29.), 2:1 Stein (63.), 3:1 (71.), 4:1 (83.)
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Wieder verloren: Alarm an der Friedlandstraße
Kann die Negativserie aus den letzten drei Partien (null Punkte, null Tore) auch am Sonntag (17.30) Uhr beim punktgleichen SC Nienstedten nicht gestoppt werden, so wird es - auch aufgrund der großen Verletzungssorgen - allmählich brenzlig.
Dabei wäre ein Remis gegen den SVW durchaus möglich gewesen, hätten etwa Sarah Büscher und Anna-Lena Kölln insbesondere nach der Pause ihre Chancen verwertet.
Kaltschnäuzig präsentierten sich einzig die Gäste, die mit ihrem zweiten Tor sämtliche Tornescher Resthoffnungen begruben. Da passte der Platzverweis gegen Kristina Rossow (91.) nach Foulspiel an Marika Torkarska genau ins Bild.
Union Tornesch -
SV Wilhelmsburg
0:2
Union
Tornesch: Johannßen - Bollin, Schommer, Adler, Bade (21. Rossow), S.
Büscher - Langmaack, Kölln, Koppers - M. Büscher (76. Schilke), Stein.
Tore: 0:1 (64.), 0:2 (85.); Rote Karte: Rossow (FCU/91.)
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Union Tornesch dominiert und verliert
6. Oktober 2011 | 00:10 Uhr | von otz - Pinneberger Tageblatt
"Nach dem 0:1 kamen die Gegnerinnen nicht mehr gefährlich vor unser Tor. Da wir aber auch nicht trafen, mussten wir am Ende aufmachen - und haben dabei zwei Konter gefangen", fasst Peter Eberhardt das Spiel zusammen. Einen Vorwurf will er der Mannschaft nicht machen. Wieder einmal fehlten viele Stammkräfte.
Für das nächste Spiel am Sonntag um 10.45 Uhr zu Hause gegen den SV Wilhelmsburg steht Sarah Büscher wieder zur Verfügung. "Das lässt hoffen. Wenn ich wenigstens elf gesunde Spielerinnen aufbieten kann, bin ich schon zufrieden", so Eberhardt. In der Tabelle sind die Tornescherinnen nun vorerst auf den neunten Platz abgerutscht.
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Uena - 05.10.2011- Speckner
FCU-Frauen verlieren
Hamburg. Spitzenteams zeichnet es aus, dass sie auch gewinnen, wenn sie einmal nicht so gut spielen – Abstiegskandidaten dagegen verlieren oftmals, obwohl sie nicht schlecht spielen.
So erging es am vergangenen Sonnabend auch den Frauen des FC Union Tornesch, die, das muss man leider so hart sagen, mittlerweile in der Frauen-Verbandsliga zu den Abstiegskandidaten gehören. Nach der 0:3-Pleite beim TSC Wellingsbüttel zog der Gegner im Klassement vorbei; auch der SC Vier- und Marschlande, den Union-Coach Peter Eberhardt als „fast sicheren Absteiger“ bezeichnete, steht in der Tabelle vor den FCU-Frauen.
Dabei hätten die Tornescherinnen in Wellingsbüttel durchaus etwas Zählbares mitnehmen können: „Wir hatten zwar nur 14 Spielerinnen im Kader, von denen eine direkt von einer Zahn-Operation und eine andere direkt aus dem Urlaub kam – aber wir haben gut gespielt“, so Eberhardt, der feststellte: „Die Einstellung stimmt!“ Die Gäste gerieten am Pfeilshof nach einem Abwehrfehler unglücklich in Rückstand: TSC-Spielerin Britta Molina Kummer konnte FCU-Keeperin Katja Johannßen bezwingen (25.). „Danach haben dann aber, bis zur 80. Minute, ausschließlich wir gespielt – es ging nur in die Richtung des Wellingsbütteler Tores“, sah Eberhardt ein Anrennen seines Teams.
Die Tornescherinnen hatten etwa 70 Prozent Ballbesitz, kamen aber nicht oft genug in den gegnerischen Strafraum. Drei hundertprozentige Torchancen gab es zwar immerhin, aber den beiden FCU-Stürmerinnen Alina Sinah Stein und Melissa Büscher fehlte es an der nötigen Treffsicherheit. „Am Ende bestätigte sich dann eine alte Weisheit: Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft“, so Eberhardt, der nach 80 Minuten seine Viererabwehrkette auflöste und eine weitere Spielerin in den Angriff beorderte. Das Resultat: Die Gastgeberinnen konterten zweimal, und erneut Kummer (82.) sowie die eingewechselte Falida Gloszat (87.) erzielten eiskalt zwei weitere Treffer für die Frauen von „Welle“. „Das Endergebnis von 0:3 klingt nach einer klaren Sache, aber so war es nicht“, beteuerte Eberhardt und versicherte: „Über unsere Leistung kann ich nichts Schlechtes sagen, im Vergleich zum Vorwochenende war es eine klare Steigerung. Nur leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt!“ Die besten FCU-Spielerinnen waren Sonja Wulff und Julia Trabe, die über die linke Seite viel Druck machten.
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Uena - 28.09.2011- Speckner
FCU-Frauen in Abstiegsangst
Tornesch. Peter Eberhardt, eigentlich ein besonnener und ruhiger Zeitgenosse, nahm nach der 0:5-Heimpleite der Frauen des FC Union Tornesch gegen den TSV DuWo 08 kein Blatt vor den Mund: „Mit dieser Leistung sind wir ein Abstiegskandidat – und zwar in der Landesliga oder der Bezirksliga!“
Das Bedenkliche daran: Die von Eberhardt trainierten FCU-Frauen spielen sogar in der Verbandsliga – und verloren dort am Sonntag auch ihr viertes Heimspiel dieser Saison (einschließlich Oddset-Pokal). Dank zweier Auswärtssiege stehen die Tornescherinnen (noch) nicht auf einem Abstiegsplatz, doch Eberhardt warnte: „Bis Weihnachten werden wir personell auf dem Zahnfleisch gehen – und dann müssen wir in der Rückrunde konstant punkten, um sicher den Klassenerhalt zu schaffen!“
Dass an der Friedlandstraße nicht nur über den 1. Herren (Bezirksliga), sondern auch über den Frauen das gefürchtete Abstiegsgespenst kreist, ist vor allem sehr großem Verletzungspech geschuldet: Mit Melanie Edler, Nicole Kleinwort und Hanni Schröter werden drei Leistungsträgerinnen in 2011 wohl nicht mehr auf den Platz zurückkehren, weitere Spielerinnen fehlen angeschlagen. Eberhardt dazu: „Wir haben 14 bis 15 Spielerinnen, die gutes Verbandsliga-Niveau haben und uns in die Top-Vier führen könnten – aber wenn wir zu viele Ergänzungsspielerinnen einsetzen müssen, bekommen wir Probleme und haben höchstens noch die sportliche Qualität, um am Ende zwischen Platz acht und zehn zu landen!“
Gegen DuWo 08 musste FCU-Keeperin Katja Johannßen bereits nach zwölf Minuten erstmals hinter sich greifen (Birte Schulz traf für die Gäste aus Ohlstedt). Sonia Skutela bot sich eine gute Chance zum 1:1, als sie freistehend auf die TSV-Torhüterin zulief, aber an Tanja Sierk scheiterte. „Sie ist eben keine Torjägerin“, so Eberhardt. Auch Melissa Büscher, die als Mittelfeldspielerin im Sturm aufgeboten wurde, vergab eine Großchance. Auf der Gegenseite traf Schulz drei weitere Male (39., 54., 67.), den 0:5-Endstand stellte vor 45 Zuschauern Anna Aust her (81.). „Mit individuellen Fehlern haben wir die Tore begünstigt“, so Eberhardt, „am Sonntag hätten die Spielerinnen lieber alle im Bett bleiben sollen!“
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Uena - 22.09.2011- Speckner
„Das ist sehr schade, aber unser Team hat eine starke Leistung gezeigt“, so Union-Spielerin Yvette Schilke, die das Geschehen angeschlagen nur von der Seitenlinie aus verfolgen konnte und betonte: „Uns fehlen momentan sehr viele Verletzte, weshalb die Leistung noch höher einzuschätzen ist!“ Die Bramfelderinnen traten, als Verbandsliga-Spitzenreiter, als klarer Favorit an der Friedlandstraße an. In der elften Minute wären sie beinahe schon in Führung gegangen: Eine BSV-Stürmerin lief alleine aufs Union-Tor zu, traf aber nur den Außenpfosten. Drei Minuten später gab Saskia Bannert den ersten Tornescher Torschuss ab, den die Gäste-Keeperin allerdings abfing. Bereits nach 20 Minuten musste Eberhardt dann Meike Bollin, die unter Knieproblemen litt, auswechseln. Die Partie wog nun hin und her: Die BSV-Torhüterin fing einen Bannert-Eckstoß gut ab (25.) und kam auch mehrmals stark aus ihrem Gehäuse heraus, um lange Pässe der Gastgeberinnen, die für Alina Sinah Stein gedacht waren, abzufangen. Kurz vor der Pause rettete die starke Sarah Büscher noch einmal gut gegen eine Bramfelderin.
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Aus Pinneberger Tageblatt, 24. August 2011 (online)
2:3-Heimniederlage: Unions Frauen verpatzen den Verbandsliga-Start
TORNESCH. Aus dem guten
Start in die Fußballsaison wurde nichts. Die Frauen von Union Tornesch
unterlagen in ihrem ersten Verbandsliga-Spiel mit 2:3 gegen Altona 93.
"Eine Partie die gut und gerne auch anders ausgehen kann", sagt der
Trainer Peter Eberhardt.
Sie hatten sich so viel vorgenommen und
es sah auch gar nicht schlecht aus, aber: "Wenn man die Tore nicht
schießt, dann passiert das halt. Wir hätten 3:1 führen können,
stattdessen lagen wir plötzlich mit 1:2 hinten", so der Trainer. Melanie
Edler hatte die Gastgeber in der 19. Minute in Führung gebracht. Nach
dem Ausgleich für Altona verschoss Hanni Schröter erst einen Elfmeter,
danach lupfte Alina Stein genau in die Arme der Torfrau Kerstin Lethe.
"Unsere Gegner waren einfach etwas besser im Abschluss und hatten in
letzter Konsequenz mehr Glück", so Eberhardt.
Ein Tor zum 2:2
schoss Stein in der 58. Minute dann doch noch. Aber es half wenig, denn
Altona machte es in der 77. Minute bei ihrem Elfmeter besser.
Kapitänin Melanie Schober gelang nur noch das Anschlusstor zum 2:3.
"Jetzt müssen wir beim SC Vier- und Marschlande punkten", so Eberhardt.
Das Auswärtsspiel beginnt am Sonntag um 11 Uhr.



