"SC Nienstedten vs. Union Tornesch 3:0" oder "misslungener Abschluss"
Zum letzten Punktspiel der Saison 2010/11 reisten wir zum Luxus-Elbvororts-Club Nienstedten (ich meine, welcher Fußballer verwendet schon das Wort "Knigge"?). Auf trainiertem GranG bei sommerlichen Temperaturen planten wir einen Dreier gegen diese blutjunge Truppe ein.
Das wurde nichts.
Gegen diese diszipliniert spielenden Deerns konnte der FCU nicht viel ausrichten.
1:0 in Rückstand geriet Union dann auch noch dank generöser Mithilfe von Keeper Mareike, die nach einem abgewehrten Ball erst nach Aufforderung den Gang zurück zu ihrer Behausung machte. Aber da war es schon zu spät: Nienstedten nutzte die Unachtsamkeit und spielte ein hohes Ding über Freund und Feind hinweg ins Tor (16. Minute).
Chancen zum Ausgleich boten sich nicht viele. Die beste setzte Hanna nach Hereingabe von Hanni an die Latte.
Kurz vor der Halbzeit konnte der Sportclub aus einem Missverständnis in der Tornescher Abwehr profitieren und auf 2:0 erhöhen.
In der Pause versuchte es das Trainergespann mit Wachrütteln, aber auch das half wenig.
Die FCU-Ladys waren nicht in der Lage auf Abspielfehler zu verzichten und stattdessen das weit gefürchtete Kombinationsspiel aufzuziehen.
Union gewann trotzdem mehr Spielanteile und mit der Einwechselung von Krümel auch mehr Zweikämpfe. Aber als Claudi den sicheren Anschluss kläglich und ohne Schmackes vergab, kassierte Tornesch fast im Gegenzug den 3. Treffer zum 3:0-Endstand.
Wir wollten uns im letzten Spiel noch vernünftig verabschieden und die 3 Punkte heimfahren. Aber scheinbar haben wir uns damit doch zu viel aufgebürdet, denn die Luft war einfach raus!
Wie auch immer, die Sommerpause steht vor der Tür und wir können mit Stolz sagen eine gute Saison gespielt zu haben. Was wir im Anschluss bei der Vereins-Abschlussfeier auch eindrucksvoll unterstrichen haben... ;-)
Also Mädelz, erholt euch, bis es weiter geht mit der Mission Possible IV!
Clausen sagt Tschausen
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"Union Tornesch vs. St. Pauli 2:0" oder "5 starke Minuten in einem lauen Frühsommer-Abend-Kick"
Mit der dementsprechenden Lässigkeit kombinierte Tornesch von Anfang an. Die erste Möglichkeit vergab Mille noch freistehend, Alina machte es in der 4. Minute aber besser. Sie vollendete einen mustergültigen Pass von Claudi eiskalt zum 1:0. Nur 53 Sekunden später umkurvte "The Rocket" (Anm. d. Red.: Hanni alias "The Voice") fünf Gegenspielerinnen wie Fahnenstangen und semmelte das runde Leder im 16er ins lange Eck.. 2:0! Das ging flott. Traumhafte Spielzüge in den ersten fünf Spielminuten machten Lust auf mehr; da ging noch was! Dachte wohl jeder...
Aber weit gefehlt. Rien ne va plus! Hier ging nichts mehr (rein).
Es wurde ein Spiel auf ein Tor. Hanni mit Distanzknallern und per Freistoß, Sarahs Eckballverwertung, Sonja und ihre wuseligen Dribblings, Mitchel mit pfeilschnellen Vorstößen, Jules aus 26m Aufs-Tor-Gekloppe, ...
Egal wie frau probierte, mehr als Bemühung kam nicht bei rum. Die Chancen hätten für ein Schützenfest gereicht, aber über lausige zwei Tore kam Union nicht hinaus. Die Möglicheiten des Gästeteams beschränkten sich auf eine einzige. Ansonsten fand das Spiel in der St. Pauli Hälfte statt.
Soll erfüllt, 3 Punkte geholt, Spiel abgehakt. Das war der 2. Streich und der 3. und letzte folgt sogleich (Sonntag 08.05.11 um 15 Uhr, Quellental, Nienstedten).
Bitterer Nebeneffekt: Mitte der 1. Hälfte musste Alina verletzungsbedingt ausgetauscht werden. Trotz Sommerpause wünschen wir natürlich eine schnelle Genesung!
Spielbericht von Claudi
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"Union Tornesch vs. SV Wilhelmsburg 0:0" oder "Revanche teilweise gelungen"
Eine Woche zuvor unglücklich im Pokalhalbfinale ausgeschieden, wollten wir gegen das Team aus Wilhelmsburg heute noch eine Schippe drauf legen. Zudem gab es eine deftige Hinspiel-Klatsche, die es galt wiedergutzumachen.
Für das Rahmenprogramm war gesorgt: Der Schiri war erschienen und dazu noch kein Unbekannter...
Pünktlich um 14:58 Uhr ertönte die Pfeife und der Ruf des Herrn Schiedsrichter: "Zurückbleiben bitte!".
Aber die FCU-Ladys nahmen sich nicht zurück. Es dauerte keine Zehn Minuten da hatte Tornesch schon drei gute Chancen herausgespielt.
Alina, Hanni, Sonja, Meike und Hanna hatten auch im Folgenden hochkarätige Chancen auf dem Fuß, aber die schönen Kombinationen fanden ihr Ziel nicht ins Tor.
Die Elbinsel-Kickerinnen hatten im ersten Durchgang hingegen nicht viel zu melden. Ein paar wenige Konter und knapp zwei bis drei nennenswerte Möglichkeiten; mehr konnten sie gegen die dominierende Heimmannschaft nicht ausrichten.
Die zweite Hälfte pfiff der flotte Unparteiische erneut einige Minuten früher an. Vermutlich ahnte er schon, dass ihm diese Zeit für noch geplante Einwurf-Lehrstunden fehlen würden.
Verunsicherung brachte das aber keineswegs in den Tornescher Spielfluss. Angriffslustig machte Union weiter Druck.
Lediglich der befreiende Führungstreffer wollte einfach nicht fallen, was den FCU-Ladys unnötig Hektik und Nervosität einbrachte.
Der SVW bekam dadurch erstmalig mehr Platz zum Spielen und konnte nun auch häufiger vor das Tornescher Gehäuse kommen. Aber auch bei den Gästen kam nichts Zählbares bei rum. Jule, Meike und Michelle engten die Offensivkräfte so ein, dass diese die Lust verloren.
Aber dann, in Spielminute 67 war es so weit. Endlich! Falscher Einwurf. Ein unüberhörbares Raunen ging durchs Publikum. Der schwarzgekleidete Mann mit grünem Netzhemd pfeift. Alles verharrt als stünde die Welt still. Doch dann. Der mondäne Spielleiter zeigt den einen Wurf in die andere Richtung an. Ohne mit der Wimper zu zucken, lässt er alle im Ungewissen. Niemand weiß weiter. Keine Einweisung? Das Spiel muss weiter gehen. Trotz großer Enttäuschung wird der Einwurf vom anderen Team ausgeführt. So schmerzlich es auch war. Das akribische Energiebündel hat eben die Macht...
15 Minuten vor dem Ende hatte Sonja aufs Neue die Führung auf dem Schlappen. Nach gemeinsamer Ballstafette mit Hanna wurde sie traumhaft freigespielt. Ihr Lupfer konnte von der gegnerischen Torhüterin allerdings noch zur Ecke gelenkt werden. Der heiß ersehnte Abpraller kam folglich nicht zurück.
In den Schlussminuten musste der FCU also doch wieder zittern, aber das (heutige) Unvermögen der Wilhelmsburgerinnen und die mangelnde Tornescher Chancenverwertung beließ es bei dem torlosen Remis.
Hätte man uns das Ergebnis vor der Partie mitgeteilt, wären wir mit dem einen Punkt sicherlich mehr als zufrieden gewesen. Nach dem Spielverlauf zu urteilen ist hier allerdings noch mehr drin gewesen. Tornesch hätte den Sieg verdient gehabt!
Dennoch gibt diese gemeinschaftliche Leistung Selbstvertrauen die letzten beiden Partien noch positiver zu gestalten. Sonderlob heute an Sturmtank Hanna, die ihrer Position Leben einhauchte und 90 Minuten lang ackerte.
Also Mädelz, nur noch zweimal! Pack' man's, wir nähern uns dem Ziel!
Es lebe das "TEXTILVERGEHEN"!
Claudi
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"Bramfelder SV vs. Union Tornesch 5:0" oder "Chancenlos & Würdelos"
Wie geht man in ein Spiel gegen den Tabellenzweiten? Das Hinspiel konnten wir mit 3:0 in einer äußerst ansehnlichen Partie für uns entscheiden. Also sollte die Motivation und Einstellung eigentlich von allein kommen.
Heute, am Ostermontag, zehrten allerdings noch so einige von den Folgen des Pokalspiels zwei Tage zuvor, was der mentalen Stärke scheinbar auch einen Knacks gab.
Dementsprechend verhalten startete Tornesch in diese Begegnung.
Dennoch gab es ein, zwei gute Spielzüge, dann aber verdeutlichte der BSV ziemlich schnell die Machtverhältnisse und schnürte die Ladys von Union in deren Hälfte ein. Nur gelegentlich konnten mal Konter ausgespielt werden, die aber weder für Entlastung sorgten noch Torchancen einräumten.
Das 1:0 in der 11. Minute konnte sogar lange beibehalten werden, erst kurz vor der Pause erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Den zwischenzeitlichen Ausgleich verhinderte das Schirigespann, indem der Pfiff ausblieb, als Alina im Strafraum elfmeterwürdig zu Fall gebracht wurde.
Endlich anfangen Fußball zu spielen, sich mehr zu bewegen und anzubieten, Zweikämpfe annehmen, die Fehler des Gegners ausnutzen und "nur" zwei Tore aufholen; das war die Devise für den 2. Durchgang.
Aber auch dann fand Libero Sarah selten Anspielpositionen für ihre Abstöße, die Einwürfe gingen überwiegend zum Gegner und schnelle Spielzüge wurden durch langes Ballhalten ausgebremst.
Der Doppelschlag in Minute 75 und 76 brach dem FCU schließlich das Genick.
Bis auf 2-3 mickrige Möglichkeiten und dem 5. und letzten Bramfelder Torerfolg ging bei praller Sonne nichts mehr.
Für die FCU-Ladys wurde dieses Match zur Abwehrschlacht, Luft zum Verschnaufen blieb so gut wie gar nicht. Auch wenn viele Möglichkeiten des Gastgebers vereitelt wurden, so erspielten wir uns gerade mal eine Handvoll Torchancen, die diesen Namen nicht mal verdient haben. Die schwache Leistung vom blutjungen "Unparteiischen" (es gibt passendere Bezeichnungen) und seinen Assistenten setzte dem Ganzen noch die Krone auf.
Sang- und klanglos sind wir hier untergegangen.
Um es mit Trainerworten zu sagen: Das war gar nichts!
Spielbericht von Claudi
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"Union Tornesch vs. SV Wilhelmsburg 2:4" oder "Die Sensation zum Greifen nah"
Heute war es also soweit:
Die FCU-Ladys traten als eins der letzten vier Teams im Hamburger Oddset-Pokal auf den Titelverteidiger SV Wilhelmsburg. Bei strahlendem Sonnenschein und leichter Brise sollte auf hartem und trockenen Grün vor fast ausverkauftem Haus an der "Old Peaceland Road" um den Finaleinzug gespielt und gefightet werden.
Allerdings ohne Spielleitung. Denn die Schiedsrichter hielten ihre Anwesenheit scheinbar nicht für nötig.
Aus der Not geboren erklärten sich zwei Zuschauer aus den Wilhelmsburger Reihen (hauptamtlich beim SC Kosova an der Pfeife bzw. Linie tätig) bereit, das Amt des Unparteiischen und eines Assistenten zu übernehmen. Die andere Fahne übernahm ein Verantwortlicher des FC.
Sehr unglückliche Umstände, die für reichlich Verzögerung und wachsende Aufregung sorgten.
Beide Teams begannen diese Partie zurückhaltend. Nach und nach entwickelte sich indes ein immer attraktiveres Spiel. In Spielminute 13 und 14 dann die ersten beiden durchschlagkräftigen Möglichkeiten für Union. Aber auch auf der gegenüberliegenden Seite hatte der SVW eine achtbare Gelegenheit, die Sarah in letzter Sekunde per Kopf noch retten konnte.
Dann aber der Knaller nach 20 Minuten: Underdog Tornesch geht 1:0 in Front! Einen Torwartfehler nutzte Alina eiskalt und schob das Leder in die Maschen.
In einem immer besser werdenden Pokalfight sahen die Zuschauer noch weitere Torchancen beider Seiten, ehe nach einer gespielten halben Stunde Marika Tokarski die Führung egalisierte. Nur weitere zwei Minuten später erzielte Janine Thormählen das 1:2 für ihre Farben.
Aber Tornesch fackelte nicht lange und schalte gleich wieder durch Alina in Vorwärtsgang. Ihren Abschluss konnte die Wilhelmsburger Torhüterin noch abwehren, allerdings lauerte Pokalknipser Sonja schon auf den Abpraller und zwirbelte ihn zum erneuten Ausgleich ins Netz (34.Minute).
In einer respektablen Begegnung ging es mit einem 2:2 in die Katakomben der Tornescher Festung.
Den zweiten Durchgang wollten die Ladys in Blau ähnlich offensiv gestalten. Bloß nicht in die eigene Hälfte drängen lassen. Allerdings brachte die Umstellung der Gäste doch zu viel Unruhe, weshalb Tornesch mehr und mehr unter Druck geriet.
Einen Alleingang von Thormählen wusste Meike in der 59. Minute fair zu stoppen, der Spielleiter entschied hingegen auf Foul. Nadine Riedesel versenkte den fälligen Freistoß aus 21,73 Metern mittig und haltbar im Kasten von Mareike, die auf der Linie klebte und ihr Leben chillte.
Die folgenden 15 Minuten versuchte sich Union aufs Neue vom Rückstand zu erholen, aber die Kräfte ließen zusehends nach und der Drang nach vorn wurde ebenfalls geringer.
Durch die Einwechselung von frischem Wind (Fritzi) und die Entscheidung die Manndeckung der 3. Stürmerin aufzulösen, um Claudi mehr Offensivaufgaben einzuräumen, wollte Union nochmal alles nach vorn werfen. Aber schon wenige Minuten später, wurde frau bestraft, als genau diese Stürmerin einen Sololauf mit dem 2:4-Endstand vollendete.
Die Schlussviertelstunde bemühten sich die FCU-Ladys nochmals, aber leider war der Drops nun endgültig gelutscht.
Unsere Tornescher Mädels waren nah dran, haben aufopferungsvoll gekämft, aber letztlich hat das nötige Glück, der richtige Schiri und eine bessere Chancenauswertung bei uns gefehlt.
Trotzdem eine super Leistung, Ladys!!! Bleibt nur zu sagen: Nächstes Jahr! ;-)
Bericht von Claudi
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„Union Tornesch vs. SC Vier- und Marschlande 2:1“ oder „ein STEINiger Dreier“
Zur Nachholpartie am Mittwoch Abend reisten die Frauen von der anderen Elbseite an den Grandplatz der Friedlandstraße. Das Hinspiel ging mit Zwei zu Eins Toren nur knapp und schwerfällig zu unseren Gunsten aus. Aber das und auch jedes andere vorherige Spiel wurde im Vorwege aus den Köpfen verbannt.
Die Elf aus Fünfhausen begann nur zu Zehnt, was den
Gastgeberinnen von Anfang an viele Spielanteile bescherte. Sie nutzen den Raum
und ließen den Ball über mehrere Stationen laufen. Nur gelegentlich gab es mal
ein Solo-Dribbling, das aber wie andere Offensivaktionen nur selten als
Torabschluss verbucht werde konnte.
Die FCU-Ladys mussten sich noch bis zur 25. Minute in Geduld
üben, als sie durch Alina endlich die Führung erzielten. Libero Sarah wagte
ihren ersten Vorstoß, spielte einen hohen Ball über die gegnerische Abwehr,
Alina setzte sich durch und vollstreckte zum 1:0.
Nur zwei Minuten später hätte Claudi per Kopf auf 2:0
erhöhen können, aber das Spielgerät ging knapp am Lattenkreuz vorbei.
Es folgten noch weitere Vorstöße seitens der Tornescher
Frauen, aber Durchschlagkräftiges war kaum dabei.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff wagte Sarah ihren nächsten
Vorstoß, doch wurde ihr der Ball schon an der Mittellinie abgenommen. Die
gegnerische Spielerin stürmte sofort aufs Tor zu und hob die Kugel über Keeper
Mareike zum Ausgleich, ehe die zurückeilende Claudi sie noch am Schuss hindern
konnte.
Der zweite Durchgang startete wie der erste. Union hatte
trotz des mittlerweile komplettierten Sportclubs immer noch Übergewicht.
Allerdings gerieten die FCU-Ladys immer mehr unter Druck den erlösenden zweiten
Treffer zu schießen. So bekamen die Gäste auch die ein oder andere Möglichkeit
die blau-weiße Defensive zu prüfen.
Endlich aufatmen konnte der FCU eine Viertelstunde vor
Schluss. Collys Freistoß wurde im Strafraum abgefangen, Sarah eroberte die
Pille und stupste sie mit dem Bauch zu Alina, die trocken zum 2:1 abschloss.
Die letzten Minuten schnürten die Rot-Schwarzen das Heimteam
in ihrer Hälfte ein, drängten auf das 2:2. Die Tornescherinnen konnten nur im
geringen Maße für Entlastung sorgen, schnell kam der Ball wieder in die eigene
Hälfte.
Mit viel Kampf und geschlossener Mannschaftsleistung konnten
die FCU-Ladys das Heimspiel, wenn auch nur knapp, für sich entscheiden.
Endlich mal wieder 3 Punkte! Das nehmen wir mit in die
folgende Begegnung:
Union Tornesch empfängt am Ostersamstag, 23.4. zum
Halbfinale des Hamburger Oddset-Pokals den Titelverteidiger SV Wilhelmsburg.
Anstoß ist um 17 Uhr auf dem Heiligen Rasen an der Friedlandstraße. Wir freuen
uns auf zahlreiche Zuschauer zum Anfeuern!
Auf geht’s zur „Mission Finale“!!!
Spielbericht von Claudi
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"Blau-Weiß Ellas vs. Union Tornesch 3:0" oder "Die FCU-Ladys versinken in Ratlosigkeit"
Nach den jüngsten Niederlagen gegen Eilbek und Altona und den zuvor dürftigen Leistungen gegen vermeintlich schwächere Teams, waren wir am Zug. Die Mannschaft war als Einheit gefordert, um die einzig richtige Reaktion zu zeigen: 3 Punkte bei der Kämpfertruppe von Ellas mitnehmen!
Aber so ist es manchmal im Leben: Einer macht die Arbeit, belohnt wird jedoch ein anderer.
Wie heute.
Der FCU agierte, kam schnell zu zwei 100%igen Torchancen. Im Gegenzug gab es allerdings die Quittung für die ungenutzten Möglichkeiten. In Minute Zehn kullerte ein sicher geglaubter Pass im Schneckentempo aufs Tornescher Gehäuse. Torhüterin Mareike griff daneben und gab den Weg zum 1:0 frei.
Es folgten weitere gute Chancen, aber das Einzige, was einschlug, war das gegnerische 2:0 in der 17. Spielminute.
Nach einer halben Stunde stellten die Gastgeber dann durch ihre stärkste Spielerin den frühzeitigen Endstand her.
Das Spiel ging auch im 2. Durchgang so weiter. Tornesch mit den größeren Spielanteilen, hatte noch immer zu viele Abspielfehler und Ballverluste, die Blau-Weiß Ellas immer wieder Konterchancen einräumten. Zwar kam in Halbzeit Zwei kein weiterer Gegentreffer dazu, aber die FCU-Ladys bekamen es noch nicht einmal fertig ihre Hochkaräter im Tor unterzubringen. Und somit heimsten die Hamburger Griechen den Lohn für Unions Bemühungen ein.
Es ist schwierig für diese Pleite Gründe zu finden. Vielleicht waren wir wegen der neu formierten Abwehr um Ersatz-Libero Claudi zu unsicher, vielleicht haben wir dem starken Ellas-Kapitän zu viel Raum gelassen, vielleicht haben uns die individuellen Torwartfehler wieder aus dem Tritt gebracht, vielleicht ist unsere Offensive viel zu oft in die Abseitsfalle getappt, vielleicht waren wir in vielen Situationen nicht clever genug, vielleicht waren etliche Lange Hafer und Gebolze unnötig, vielleicht fehlte Konzentration, vielleicht sind wir trotz aller Warnungen zu sicher und überheblich in diese Partie gegangen, vielleicht haben einige Schlachterfouls und Provokation von Außen ihr Übriges getan, vielleicht vielleicht vielleicht...
Es ist schwierig ein am Boden liegendes Team aufzurichten. Wenn man kein Glück hat, kommt eben auch noch Pech dazu. Und wenn wir JETZT nicht die Notbremse ziehen und uns alle zusammenreißen, ist die Lawine nicht mehr aufzuhalten. LOS JETZT, MAN!!!
Gute Besserung an Yvette, die leider schon kurz nach der Halbzeit nach einem Foul verletzt (Bänderriss) ausgewechselt werden musste!
Spielbericht von Claudi
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"Union Tornesch vs. SC Eilbek 0:4" oder "Tornesch verteilt Geschenke"
Viel werde und möchte ich heute nicht schreiben.
Wir gingen motiviert in diese Partie, um endlich einmal Eilbek zu schlagen. Wir wollten auf heimischen Territorium weiter unbesiegt bleiben, uns außerdem obendrein gegen ein Spitzenteam beweisen. Aber vor Allem wollten wir zu unser Stärke zurückfinden.
Union startete sogar gut, zeigte dem Tabellenführer, dass man hier mitspielen wolle. Spätestens aber nach zehn Minuten waren diese Ambitionen wieder hinfällig. Beide Teams "glänzten" mit Abspiel- und Stoppfehlern, nur den einen Schritt schneller waren zumeist die Gäste aus Hamburg.
Bis zur 27. Minute konnten die FCU-Ladys noch Schlimmeres verhindern, doch dann unterschätzte FCU-Torhüterin Mareike Voss einen hohen Ball, der per Aufsetzer über sie ins Gehäuse sprang.
Das 0:2 fünf Minuten vor dem Pausenpfiff sollte in diesem Spiel der einzig herausgespielte Treffer bleiben. Die Gegentore 3 (63. Minute) und 4 (83. Minute) fielen ebenfalls dank großzügiger Mithilfe aus den Tornescher Reihen.
Kein sonderlich anspruchsvolles Spiel. Fehlpässe und Stockfehler auf beiden Seiten en masse; lange Bälle sollten als Mittel zum Erfolg dienen. Die Eilbeker Defensive stand aber einfach bombensicher, weshalb wir uns an der starken Viererkette die Zähne ausbissen. Die größeren Spielanteile gingen dennoch klar an die Eilbeker Busfahrer, deren etliche Flanken häufig genug ihre Abnehmer fanden und uns immer wieder in brenzliche Situationen brachten.
Während in der Vorwoche noch alle FCU-Ladys nach Gegentreffern einknickten, versuchten zumindest heute einige Spielerinnen durch Motivation, Kampfgeist und unermüdliche Laufbereitschaft auch zum aussichtslosen Zeitpunkt der Mannschaft noch Leben einzuhauchen. Aber hierzu müssen wir Spielerinnen und auch die Trainer trotzdem an einem Strang ziehen!
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Großer Hallensport in Tornesch
Den Turnierauftakt bestritten der VFR Horst sowie die Tornescher Gastgeber, die die Partie mit 1:2 für sich entscheiden konnten. Nach 0:1-Rückstand konnten Melissa und Sarah Büscher mit sehenswerten Treffern doch noch die ersten 3 Punkte für ihre Farben einheimsen.
Die nächsten zwei Spiele konnte Union deutlich gewinnen. TuS Appen konnte mit 5:1 besiegt werden und gegen den TSV Wedel siegte frau mit 3:1 Toren. Für Zählbares sorgten diesmal erneut die Büscher-Zwillinge, aber auch Tine und Michelle konnten sich mehrmals in die Torjägerliste eintragen.
Im 4. Spiel wartete der Sportclub aus Pinneberg auf die Verbandsligakickerinnen. Zumindest in kleinem Maße wollte die Oddset-Pokalschlappe aus der vorherigen Saison wieder gut gemacht werden. Auch in der 3. von vier Begegnungen musste der FC erstmal einem Rückstand hinterherlaufen, konnte aber zwischenzeitlich durch Jule, Meike oder Eigentor (war nicht ganz ersichtlich) ausgleichen. Doch auch heute waren die Pinneberger Mädels der FCU-Schreck: Katharina Schmidt besiegelte mit ihrem 2. Treffer im Spiel die Tornescher 2:1-Niederlage.
Bericht von Claudi
"Union Tornesch vs.SC Nienstedten 4:0" oder "die Antwort auf die Wilhelmsburg-Klatsche"
In der letzten Partie gegen den FC Elmshorn wollten die Ladys nochmal zeigen, was sie drauf haben, Fans und Zuschauer noch einmal Budenzauber der allerfeinsten Klasse bieten und das Turnier mit einem Erfolg abschließen. Doch leider waren die Bemühungen des Heimvereins nicht mehr durchschlagskräftig genug, vor allem aber verzweifelte frau ein ums andere Mal an der überragenden Elmshorner Torhüterin. Demnach reichte es nur zu einem 2:2-Untenschieden, zu dem Melissa und Jule ihre Tore beisteuerten.
Glückwunsch an Mille, die dank ihres letzten Treffers mit insgesamt 5 Buden Torschützenkönigin geworden ist! Katharina Schmidt (SC Pinneberg) und Melanie Rutz (TSV Wedel) sind mit je 4 Toren nochmal um ein Stechen "herumgekommen".
Gratulation an Laura Lippke vom FC Elmshorn, die die Trainer zur besten Torfrau wählten!
Und natürlich herzlichen Glückwünsch an die FCU-Ladys, die mit 10 Punkten und 13:7 Toren den Turniersieg einfahren konnten! Ja, man!!!
Rang 2 belegten die Gäste aus Wedel vor dem SC Pinneberg, dem VFR Horst, FC Elmshorn und dem TuS Appen.
Faire und schöne Spiele mit der einen oder anderen Überraschung (beim Hallenfußball kann genauso wie im Pokal Alles passieren), viele Tore, lecker Essen, etliche Helfer und natürlich die teilnehmenden Mannschaften trugen zu einem wirklich gelungenen Fußball-Nachmittag bei, der die Wartezeit auf die Rückrunde doch angenehm verkürzte.
Einen großen Dank an unser Verkaufsteam, das für ordentlich Verpflegung sorgte, die Turnierleitung und den "Anzeigentafel-Drücker", die Werbeagentur Schröter, die dem Spektakel gestalterischen Glanz verlieh, die Schiedsrichter, sowie Trainer, Betreuer, Sympathisanten und Vereinsinterne, die im Vor- und Nachhinein einen reibungslosen Ablauf ermöglichten und außerdem an unsere Aushilfskeeperin Alina, die für das Turnier zwischen die Pfosten sprang und uns den nötigen Rückhalt gab.
Das schreit nach Wiederholung... Es hat großen Spaß gemacht!!!
Nach der mittelmäßig geglückten Generalprobe im fernen Rethwisch wollten die FCU-Ladys nun ihre Fähigkeiten beim eigenen Hallenturnier unter Beweis stellen.
Alles, was im Kreis Pinneberg (+ Umgebung) Rang und Namen sowie kein Nachholspiel für dieses Wochenende angesetzt bekommen hat, fand sich am Samstag, 29.1. in der KGS-Halle in Tornesch ein.
Nachstehende Mannschaften folgten der Einladung der Tornescherinnen, um einerseits die inoffizielle Hallen-Kreismeisterschaft auszuspielen und andererseits das Nachbarschaftsverhältnis zu pflegen: VFR Horst, FC Elmshorn, TuS Appen, TSV Wedel und SC Pinneberg. So sollte es also im Modus "Jeden gegen Jeden" mit einer Spielzeit von 14 Minuten um 13Uhr an den Start gehen.
"Altona 93 vs. Union Tornesch 2:0" oder "Verdiente Niederlage nach desolater Leistung"
Schon am Samstag traten wir zum Punktspiel an der Adolf-Jäger-Kampfbahn in Altona an. Das hiesige Team hatten wir schon einmal geschlagen, dennoch wussten wir, was uns bei dieser spielstarken Mannschaft erwarten würde.
Nach dem gemeinsamen Brunch ging es also in Kolonne (darüber lässt sich wohl auch noch streiten) zum Drittplatzierten an die Griegstraße.
Schon nach Acht Minuten wurde Union kalt erwischt. Altona setzte sich auf der rechten Seite durch, passte vors Tornescher Tor, wo der Ball zum 1:0 verarbeitet wurde.
Im folgenden Spielverlauf konnte sich der FCU kaum erholen. 93 powerte weitesgehend über die Außenbahnen und brachte die Gäste immer wieder durch gefährliche Flanken in Nöten, die nur zur Ecke klären konnten. Ganz selten konnten sich die Ladys in Blau durch Konter entlasten. Für Torgefahr sorgten diese allerdings nicht, die Vorstöße wurden spätestens am Altonaer Strafraum abgefangen.
Als sich Meike und Claudi bei einem harten Zusammenstoß am Kopf verletzten und ihre Mitspielerinnen längere Zeit zu Neunt spielen lassen mussten, war es auch um die letzte Ruhe und Sicherheit im Tornescher Spiel geschehen. Es lief für die FCU-Ladys nicht mehr viel zusammen.
Wieder mit ein bisschen Zuversicht in den Gesichtern, kamen die Tornescher Mädels aus den Katakomben des Hamburger Traditionsstadions.
Aber der Genickbruch folgte nur wenige Minuten nach wiederanpfiff. Nach einem erneuten Eckball schien der Ball schon geklärt, als die Platzfrauen vom 16er ungehindert ins lange Eck treffen konnten.
In der Folgezeit konnte Union die Schwarz-Rot-Weiß-Gestreiften zwar immer noch am Torerfolg hindern, die darauffolgenden Angriffe wurden allerdings miserabel umgesetzt, weshalb sich kaum eine richtige Möglichkeit ergab, die 93er Torhüterin zu prüfen.
Tornesch versuchte es noch einmal mit mehrOffensive als Libero Meike auf 1gegen1-Verteidigung umstellte, um Flügelflitzer Colly den Rücken freizuhalten. Aber zu dem Zeitpunkt waren die Köpfe der FCU-Ladys nicht mehr aufzurichten.
Natürlich kann man mal schlecht spielen und verlieren. Aber es ist aktuell nicht anders zu sagen: Wir haben die Sch**ße an den Hacken. Bei uns ist der Wurm drin, die Luft raus, etc. Mit solch schwachen Darbietungen wie diese letzten Spiele lockt man keinen Hund hinterm Ofen hervor. Gern zahle ich etliche Euros ins Phrasenschwein, sofern wir uns endlich mal wieder auf das Besinnen, was wir können und in der Hinrunde so oft gezeigt haben: Fußball zu zelebrieren!
Wenn wir nicht langsam aus dem Quark kommen, machen wir uns alles zunichte, was wir uns in der Hinrunde erarbeitet haben.
Die nächsten Wochen werden auf Grund etlicher Nachholspiele und dem Pokal-Halbfinale nochmal hart. Aber wir sind ein Team. Und nur als Team verlieren und gewinnen wir!
Also, ziehen wir den Karren gemeinsam aus dem Dreck!!!
Spielbericht von Claudi
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Union Tornesch vs. Meiendorfer SV 4:0" oder "3 Punkte, aber was für ein grausames Gewürge!"
Für das Nachholspiel am Mittwoch Abend hatten wir die Frauen aus Meiendorf zu Gast. Ein Team, das seit etlichen Jahren in der Verbandsliga etabliert ist, aktuell aber als Tabellenvorletzer mit nur Vier Punkten auf einem Abstiegsplatz verweilt.
Im Hinspiel taten wir uns schwer, so gewannen wir eher mühselig mit 1:3.
Um den Wind gleich aus den Segeln zu nehmen, auch heute war es wieder ein echter Kraftakt, der keinen vollkommen zufrieden stellen durfte.
Schon gleich in den Anfangsminuten hatte Union erhebliche Probleme Bälle zu kontrollieren und Pässe zielgenau zu spielen. Der MSV setzte die Gastgeber sofort unter Druck, störte noch ehe die Zuspiele angenommen werden konnten.
Die Partie wurde zum unschönen Gebolze. Meiendorf konnte Angriffe nur mit "Wegdreschen" abwehren und Tornesch stieg auf diese Schiene mit auf. Jeder erkämpfte Ball wurde entweder gleich wieder verloren oder lang nach vorn gejagt, wo Mille und Alina sich die Füße wund liefen (mussten).
Bis zur 38. Minute musste der FCU auf Befreiung warten. Hanni brachte den Ball von der linken Strafraumgrenze aufs Tor. Ein haltbares Ding, aber der Meiendorfer Torhüterin rutschte die Kugel durch die Hosenträger. Glück für die Blau-Weißen: 1:0.
Mit einer eher unverdienten Pausenführung ging es in die Kabine.
Aber auch die knallharten Halbzeit-Worte von Trainer Koppers konnten die FCU-Ladys nicht wachrütteln. Weiter ging es mit Fußball zum Abgewöhnen.
Zwar erzielte Alina nach Vorarbeit von Melissa in der 57. Spielminute das 2:0 (endlich ein vernünftiger Spielzug!), die Freude war ob der schlechten Vorstellung jedoch etwas gedämpft.
Acht Minuten später konnte Tornesch die Führung ausbauen. Nicole, mit einem mustergültigen Eckball, bediente Mille, die das Spielgerät volley ins Eck donnerte: 3:0 und endlich wieder eine Bude von ihr!
Aber auch in der Folge sollte für die Heimmannschaft nicht mehr viel zusammenlaufen. Die Gäste kämpften aufopferungsvoll, zeigten den FCU-Ladys wie frau kombiniert, brachen aber mehr und mehr ein.
Diesen Nutzen zog Sarah Fünf Minuten vor Spielende, als sie die rechte Außenbahn runterlief und mit einer traumhaften Flanke die vor dem Tor wartende Sonja fütterte. Unsere Knipserin vom Pokaldienst ließ sich nicht zweimal bitten und manövrierte die Pille über die Linie zum 4:0-Endstand.
Das Wichtigste: Die 3 Punkte bleiben in Tornesch! Wenn man oben mitspielen will, müssen wir schließlich auch solche Partien gewinnen.
Ein Grottenkick, der nur auf Grund der Meiendorfer Harmlosigkeit so deutlich und zu unseren Gunsten ausgefallen ist. Hätte Abwehr-Ass Mitch nicht ein ums andere Mal die gegnerischen Stürmerinnen ausgebremst, wären wir sicherlich mehr ins Schleudern geraten.
Aber um endlich mal wieder Spielqualität, wie wir sie kennen und beherrschen, an den Tag zu legen, sollten wir den verdammten Wurm rausjagen! Denn gerade gegen die Topclubs von Platz 1-4, gegen die wir alle noch antreten müssen, wäre so eine Leistung viel zu wenig.
Diese Begegnung dürfte weder die Zuschauer aus den eigenen Fanreihen, Spione vom SV Wilhelmsburg noch Teamgefährtin JoJo per Videotelefonie begeistert haben.
Mädels, am Samstag in der Ferne bei Altona 93 sind wir WIRKLICH gefordert!
Bericht von Claudi
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"Union Tornesch vs. Niendorfer TSV 4:1" oder "Eine gute Halbzeit reicht fürs HALBFINALE!"
Hoch motiviert, top vorbereitet, optimal besetzt, strahlender Sonnenschein, einen Gegner, den man bereits kannte und schon besiegte und bis auf die schweren Beine vom Freitags-Training waren es also traumhafte Vorraussetzungen für den Final-Pokal-Countdown...
Und dann begann er, der Albtraum!
In der 18. Minute ging Niendorf per Konter durch ihre stärkste Spielerin Simone von Palubicki mehr als verdient 0:1 in Front.
Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Aber das taten die Gastgeberinnen nicht. Somit liefen sie dem Rückstand zu Recht bis in die Halbzeit hinterher. Näher gehe ich darauf bewusst nicht ein.
In der Pause fanden die Trainer klare und deutliche Worte für diese katastrophale 1. Hälfte. Dennoch kurbelten sie die Motivation ihrer Schützlinge wieder an, was nur kurze Zeit später Früchte tragen sollte...
Unmittelbar nach Wiederanstoß die Reaktion der FCU-Ladys. Nach Kombinationsspiel zwischen Mille und Hanni, fand sich Pokalknipserin Sonja fast auf der Grundlinie 3 Meter neben dem Gästegehäuse wieder und fackelte nicht lange: Mit ihrem linken "Hammer" lenkte sie die Pille zum 1:1 - die Antwort!
Die Tornescherinnen durch Ansprache und Ausgleichstreffer erstarkt, nahmen endlich die Zweikämpfe an und agierten wieder wesentlich sicherer. Zwar wurde noch immer nicht zelebriert, aber es ging ein Ruck durchs Team. Hier wollte frau noch was holen!
Es wurde ein ansehnliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch nur noch eine Person nutzte sie: Allrounder Alina, in dieser Saison schon auf fast jeder Position eingesetzt, krönte ihre seit Wochen starke Leistung und schenkte der Mannschaft einen lupenreinen Hattrick (und eine Kiste Bier nach Spielende).
Dabei fielen die Tore alle auf ähnliche Weise. Balleroberung oder Spielaufbau in der Defensive, Zuspiel zu den beiden Zentralen Hanni oder Sarah, die die Kugel in Alinas Turbolauf spielten. Selbige tauchte im Strafraum auf, ihre Gegenspieler schüttelte sie unterwegs ab und behielt auch im Eins gegen Eins mit dem Torwart die Nerven.
Die Gäste aus Hamburgs waren aber keineswegs erstarrt durch die Tornescher Führungstreffer. Immer wieder kamen auch sie zu weiteren Tormöglichkeiten, die Unions Keeper Mareike entweder selbst oder mit Hilfe vom Aluminium vereiteln konnte. Ganz vorne mit dabei war Niendorfs von Palubicki, die vom FCU kaum in den Griff zu kriegen war.
Lediglich als eine Spielerin des NTSV wegen Meckerns die 2. Gelbe Karte sah, kam die letzte Viertelstunde noch einmal Unruhe in das Spiel der Gäste. Die Unterzahl durch den Platzverweis konnten die Gastgeber allerdings nicht mehr nutzen.
Nichtsdestotrotz blieb es beim 4:1-Erfolg, den sich das ganze Team als Einheit erarbeitet hat! Mit Kampf, Motivation und Konzentration haben wir uns die zweiten 45 Minuten noch einmal voll reingehängt und das Unmögliche wieder möglich gemacht. Auch für die zahlreichen Zuschauer wurde es noch ein packendendes Pokalspiel mit dem nötigen Glück auf Tornescher Seite.
Das "Final Four" spielen jetzt noch Regionaligist Bergedorf 85, Pokalverteidiger SV Wilhelmsburg, Ligakonkurrent DUWO 08 und der FCU unter sich aus, das vermutlich Ende April ausgetragen wird. Richtiges Losglück kann man bei diesen Kalibern nicht mehr haben, sehen wir es also als unsere "Mission CUPbelievable" an und freuen uns über diesen -noch nie dagewesenen Tornescher- Halbfinaleinzug!!!
Aber erstmal geht es in der Nachholpartie am kommenden Mittwoch, 30.03., gegen den Meiendorfer SV wieder um Punkte. Anstoß ist um 19.30Uhr unter Flutlicht an der Friedlandstraße.
Bericht von Claudi
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"TSV DUWO 08 vs. Union Tornesch 0:1" oder "Glück gehabt? Nein, Schröter gehabt!"
Am heutigen Spieltag brachen die FCU-Ladys zum Gastspiel nach Duvenstedt auf. Der Sechste empfing den Fünftplatzierten aus Tornesch.
Nicht nur die Tabellensituation versprach ein Duell auf Augenhöhe. Auch das Hinspiel war ein ebenbürtiger Kampf, der damals keinen Sieger hatte.
Union, überraschend offensiv aufgestellt, übte nicht nur in der Anfangsphase mächtig Druck auf den Gegner aus. Die Blau-Weißen erspielten sich Chance um Chance, fing DUWOs Bälle ab, zwang sie zu Fehlern und glänzte mit Laufbereitschaft. Alina, Tine, Hanni, Colly und Yvette; es gab eine unglaublich hohe Anzahl an Tormöglichkeiten, die leider noch immer ungenutzt blieben.
Die Platzfrauen tauchten in der ersten Halbzeit nur wenige Male in der Nähe des Tornescher Strafraums auf, das konnte allerdings souverän von Libero Sarah Büscher oder ihren abgesandten unermüdlichen Wadenbeißern Jule und Michelle geblockt werden. Nur einmal musste Torwart Mareike als letzte Rettung einspringen.
Noch ohne Torerfolg gingen die Teams zur Pause.
DUWO kam nun wesentlich lauffreudiger aus der Kabine. Aber wie Coach Pioro seinen Mädels in der Halbzeitansprache prophezeite, kam die Antwort seitens der Gäste:
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff klingelte es im Gehäuse der starken Duvenstedter Torhüterin.
Keine Geringere als Hanni "The Rocket" Schröter zirkelte das Spielgerät von halbrechts ins linke Eck. Traumtor!!! (mit mehr als berechtigtem Diver-Jubel im Anschluss)
Jetzt wachten die Gastgeber endgültig auf. Die letzte halbe Stunde zeigten sich die Rot-Weißen von ihrer anderen Seite und drückten Union in deren Hälfte.
Tornesch kämpfte und ackerte, besann sich nur noch aufs Kontern, kam alleridngs in immer größere Not. Der Ausgleichstreffer lag schon in der Luft, aber das Tornescher Tor war wie vernagelt. Die Heimmannschaft versuchte es vergebens mit Eckbällen, Freistößen, Fernschüssen oder auch mit Strafraumgestocher.
Wie ein Mauerwerk verteidigte Union diesen 0:1-Auswärtserfolg!
Was für ein Spiel, was für ein Sieg, was für eine Mannschaftsleistung!
Mit 12 einigermaßen gesunden und 3 kranken Spielerinnen angereist, traten wir die Heimfahrt mit glücklichen Gesichtern und drei wichtigen Punkten im Gepäck an.
Das Team hat sich kompakt und mit breiter Brust präsentiert, was bei den Duvenstedter Mädels für den nötigen Respekt sorgte. Jeder hat hier heute seinen Teil zum Triumph beigetragen, um dieses schwere Match positiv enden zu lassen.
Sarah sorgte durch Auge, Köpfchen und Stellungsspiel für enorme Sicherheit als letzte Frau, die Routiniers Sonja und Nicole grasten das Mittelfeld ab, leiteten Angriffe ein und waren sich sich auch zum Verteidigen nicht zu schade.
Allen voran aber zeigte Dampflok und Anpeitscher Hanni mittels Laufpensum, Ballbehandlung, Zweikampf und Tor des Monats eine äußerst starke Leistung und motivierte ihre Mitspieler jederzeit über ihren Schweinehund hinauszugehen. Dennoch ist dieser Verdienst ein Kraftakt der kompletten Mannschaft: Heute wurde frei nach dem Motto "Jeder für Jeden und Alle für Alle" (ein bekanntes Zitat ;-)) gefightet!
An dieser Stelle ein großer und herzlicher Dank an unsere treuen Fans, denen keine Auswärtsfahrt zu weit ist, um die FCU-Ladys beim Punktesammeln zu unterstützen und zum Sieg zu schreien!
Die Möglichkeit einem weiteren Spitzenspiel beizuwohnen, bekommen Anhänger des Frauenfussballs am kommenden Sonntag (27.3.11), wenn die Frauen des Union Tornesch die Damen des Niendorfer TSV um 11 Uhr zum Viertelfinal-Pokalkracher an der Friedlandstraße empfangen.
Also, auf zur Mission Halbfinale!
Spielbericht von Claudi
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"Niendorfer TSV vs. Union Tornesch 3:3" oder "Die Büscher-Zwillinge an allen 6 Toren beteiligt"
Nach dem Weiterkommen im Oddset-Pokal in der Vorwoche, sollten die FCU-Ladys nun also zum 1. Meisterschaftsvergleich dieses Jahr antreten. Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz am Sachsenweg war Liga-Urgestein Niendorf, die wir im Hinspiel noch mit 5:2 besiegten.
Heute waren wir allerdings auf Grund großer Personalsorgen im Vorwege glücklich, überhaupt elf spielfähige Frauen auflaufen zu lassen. Trotzdem wollte(n) man (und frau) hier Bestmögliches rausholen.
Ungeachtet dessen wurden schon in der 8. Minute etliche Hoffnungen zunichte gemacht. Ein vermeintlich geklärter Ball kam postwendend zurück und fiel einer Niendorferin optimal vor die Füße. Sie brauchte nur unterhebeln und beförderte das Spielgerät mit einem Glücksschuss hinter die weit aus dem Kasten stehende Ersatzkeeperin Sarah. 1:0!
Weitere zwölf Minuten gespielt und nur auf Konterangriffe beschränkt, legte der NTSV nach. Ex-Tornescherin Franzi Hilmer piekte im 5er gegen den Ball, der erst durch gegnerische Mithilfe überhaupt in Richtung Tor gelang und leider deshalb auch die Torlinie überquerte. Ob Eigentor oder Stürmertor, darüber lässt sich streiten. In jedem Fall stand es 2:0.
Die längst überfällige Antwort folgte 4 Minuten später. Mille und Hanni im Mittelfeld kombinierend, schickten Yvette zur Grundlinie, die die heranrauschende Alina bediente. Die Aufholjagd begann: Nur noch 1:2!
In der 34. Minute dann die nächste Belohnung für gute Spielzüge. Diesmal lief der Ball über Hanni, Claudi und Mille, wobei Letztere der durchstartenden Colly die Kugel optimal in den Strafraum spielte. Nicole machten einen Haken und schob zum 2:2-Ausgleich ins Netz. Jetzt hieß es nur noch den egalisierten Spielstand sicher und trotz ständiger Verletzungsunterbrechungen in die Pause zu bringen.
Wegen der vielen Neu-Verletzten noch geschwächter als vorher, durch das Zurückkämpfen jedoch hochmotiviert, wollte Union den Druck nach dem Seitenwechsel weiterhin erhöhen.
So getan in Spielminute 58. Wieder aus einer schönen Flachpasskombination im zentralen Mittelfeld (Hanni/Claudi/Mille) resultierend, konnte der FCU erstmals in Führung gehen. Alina, in bester Stürmermanier postiert, verwertete zum 2:3.
Der Ausgleich zum 3:3-Endstand fiel 20 Minuten vor Ende der Partie. Das Heimteam spielte einen Freistoß hoch in den Strafraum, wo eine Niendorferin über Unions herauslaufende Torhüterin köpfte.
Die Gäste in der Schlussphase zwar klar dominierend, konnte die besten Möglichkeiten aber nicht mehr nutzen. So bedankten wir uns noch bei Sarah, die das ein oder andere Ding wirklich noch klasse entschärfte.
Was für ein kampfbetontes und zerfahrenes Spiel!
Hinsichtlich der verletzungs- und krankheitsbedingten Umstellung auf einigen Positionen, waren die Erwartungen zwar nicht gedämpft, dennoch realistisch.
Verunsichert gerieten wir demnach auch früh in Rückstand. Die Mannschaft kam zurück und bäumte sich auf. Verdient gingen wir in Führung!
Der Spielverlauf lässt uns allerdings enttäuscht sein, hier nicht doch mit einem 3er die Heimkehr angetreten zu haben. Hauptgrund dafür ist wohl die mangelhafte Chancenauswertung (Zitat Koppers/Pioro), die sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel (nicht erst seit diesem Spiel...) zog.
Wir hätten heute den Abstand zur Tabellenführung verringern können, da es für den Tabellenzweiten Eilbek bei Spitzenreiter Bramfeld nur für ein Remis reichte.
Das Beste ist wohl aber, dieses Match schnellstens abzuhaken und sich auf die schwierige Aufgabe nächste Woche bei DUWO 08 zu konzentrieren. Anpfiff ist am 20.03.11 um 11Uhr im Heinrich-Kruse-Stadion in Duvenstedt.
Bericht von Claudi
"St. Pauli 3 (A-Mädchen) vs Union Tornesch 1:5" oder "Pflichtaufgabe gelöst - Mehr nicht"
Nach langer Abstinenz vom aktiven Fußballgeschehen ging es dementsprechend auch eher holprig los. Zwar reihte sich auf Tornescher Seite Chance an Chance, aber mit Spielaufbau und Spielfluss konnten die Blau-Weißen keineswegs zufrieden sein.
Obgleich wir mit einem beruhigenden Halbzeitstand zum (nicht vorhandenen) Pausentee in die Kabine gingen, konnten die Trainer mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. Die Coaches plädierten darauf, endlich mal wieder den einfachen Kombinationsfußball zu beherzigen und auf die ewigen langen nach vorn gebolzten Bälle zu verzichten.
In Spielhälfte Zwei ging es dennoch nicht viel anders los, als es im ersten Durchgang endete.
Ein paar gute Gelegenheiten ergaben sich durch den ruhenden Ball (Hanni, Colly), allerdings sollten wir uns noch weiter in Geduld üben.
Nach 64 Spielminuten konnten die Oldies dann nur staunen: Freistoß für die Gastgeber aus 20m-Entfernung, den die Paulianerinnen wirklich frech ausführten und damit zum 1:2 verkürzten. Erst liefen 4 Spielerinnen über den Ball ohne ihn zu berühren, dann konnte die 5. Spielerin auch noch unbedrängt in Strafraum passen, wo die letzte Instanz ungestört ins lange Eck schieben konnte. Da staunte Union nicht schlecht, was für eine Vorführung!
Die Reaktion folgte nur kurze Zeit später, als die eingewechselte Sonja uns mit ihrem ersten Saisontor gar nicht erst in einen Schockzustand kommen ließ. An der 16er-Grenze, mit dem Rücken zum Tor stehend, verarbeitete sie einen Pass direkt mit einer einzigartigen Michael-Jackson-Handschuh-Gedächtnis-Drehung und drückte die Kugel platziert ins Eck. 1:3 - Der Jubel kannte keine Grenzen mehr!
Die letzten 25 Minuten flachte die Partie dann noch mehr ab. Die Braun-Weißen durch den 3. Gegentreffer endgültig konsterniert, ließen die Gäste ohne größere Gegenwehr agieren. Union bemühte sich diese Dominanz zu nutzen, musste allerdings bis zur 84. Minute warten, ehe Mille mit einem sehenswerten Fernschuss zum 1:4 erhöhte und ihre starke Leistung damit kröhnte. Die Zuschauer konnte sie mit ihrem obligatorischen Salto Mortale zusätzlich wieder etwas positiver stimmen.
Die letzte Reaktion seitens des Traditionsclub kam durch ein unsportliches Handspiel, das der solide Unparteiische sofort mit Gelb ahndete.
Den Schlusspunkt für den FCU setzte Yvette nach mustergültiger Vorlage von Hanni mit ihrem Treffer zum 1:5-Endstand.
Das erste Spiel wieder seit Wochen, personell etwas dünn besetzt und vielleicht auch ein klein bisschen Überheblichkeit ließen diese Begegnung zu keinem Augenschmaus werden. Stockender Spielfluss, die ein oder andere Einzelaktion zu viel, häufig fehlende Konzentration bei Ballannahme und -Verarbeitung, fehlende Anspielmöglichkeiten, Torabschlüsse noch zu unpräzise (aber zumindest gab es welche!), ...
An dieser Stelle ein großes (Einzel-)Lob an unseren -an diesem Tag im zentralen Mittelfeld flitzend- kleinen Wirbelwind, der läuferisch, spielerisch und im Zweikampfverhalten defensiv wie offensiv glänzte und einige der wenigen brenzligen Gegenangriffe bereinigen konnte.
Dennoch darf man die durchweg geschlossene Mannschaftsleistung nicht schmälern, schließlich haben wir dieses erste richtungsweisende Spiel gewonnen und sind in die nächste Pokal-Runde eingezogen! Dafür hat sich Ligakonkurrent Niendorf bereits Anfang Februar qualifiziert und tritt am 27.03. um 11 Uhr in der heimischen Friedland-Arena im Viertelfinale gegen uns an.
Aber erstmal sind wir am kommenden Sonntag um 10.45 Uhr beim Niendorfer TSV zu Gast, um im Meisterschaftsvergleich um Punkte und Tore zu kämpfen.
In diesem Sinne: Auf gehts, Mädels!
Spielbericht von Claudi
Die St.Pauli-Girls zeigten den FCU-Ladys, was es heißt den Ball laufen zu lassen und auf einfachste Weise über etliche Stationen zu kombinieren. Vor das Tornescher Tor kamen sie jedoch selten. Die nötige Cleverness fehlte, um die erfahrenen Defensive des FCU zu überwinden.
In der 18. Minute ließ Colly die Gäste dann aufatmen. 25 Meter von der Grundlinie auf der rechten Außenbahn postiert, fasste sie sich ein Herz und haute unter die Pille, die unhaltbar hinter die Torhüterin im Kasten einschlug. Ihr 2. (Pokal-)Tor diese Saison, und was für ein kurioses Ding!
Es folgten weitere Möglichkeiten im 4-Minuten-Takt.
Durchschlagkräftiges konnte allerdings erst wieder in Minute 41 verbucht werden. Nach einem Foul an unserer Mittelstürmerin und alten Oma (Zitat alte Oma) Yvette, sollte Hanni den fälligen Freistoß aus 20 Metern "direkt reinknallen" (O-Ton Co-Trainer Pioro). Gesagt getan. The Rocket donnerte die Kugel via Latte-Linie-Latte ins Gehäuse der Heimmannschaft: 0:2!
Kurze Zeit später dann trotzdem endlich der erlösende Halbzeitpfiff.
Nach etlichen wetterbedingten Spiel- & Trainingsausfällen sollte Petrus endlich mal wieder auf Seiten des Fußballgotts sein. Zu äußerst unchristlicher Zeit fanden wir uns am heiligen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein am noch mit Nachtfrost benetzten Kunstrasenplatz an der Feldstraße zu St. Pauli ein.
Auf dem Papier waren die Größenverhältnisse mehr als deutlich, doch darauf durften wir uns nicht verlassen. Schließlich schreibt der Pokal seit jeher seine eigenen Gesetze, wie wir in der letzten Saison am eigenen Leibe erfahren mussten (Anm. d. Red.: Ausscheiden im Achtelfinale gegen den damaligen Bezirksligisten SC Pinneberg).
Auch wenn wir nach unten und oben in der Tabelle keinen mehr Druck haben: JEDER sollte seine Einstellung und Leistung mal überdenken und Selbstkritik üben, damit wir selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen können. Egal welcher Gegner uns jetzt erwartet, die Reaktion muss folgen!
Mädels, glaubt an Euch!!!
Spielbericht von Claudi
"SV Wilhelmsburg vs. Union Tornesch 5:0" oder "Kein Willen, keine Punkte"
Dass es heute kein leichtes Spiel werden würde, lag weniger am tiefen Rasen im Karl-Arnold-Ring. Viel entscheidener war die Tatsache, dass der Meisterschaftsfavorit SV Wilhelmsburg am vergangenen Spieltag den Tabellenletzten St.Pauli mit 1:14 abgefertigt hat. Ein einschüchterndes Ergebnis eines Teams, das bislang nur wenig Punkte einbüßen musste und mit dem wir uns natürlich auf Augenhöhe messen wollten.
Äußerst defensiv eingestellt wurde Union dennoch kurz nach Anpfiff kalt erwischt. Eine gegnerische Stürmerin stolperte über Hannas Hacken und der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Der fällige Strafstoß wurde zum 1:0 verwandelt.
Ich könnte jetzt sagen, dass sich Tornesch von dem frühen Rückstand nicht beeindrucken ließ, da das 2:0 (ein sehenswerter Spielzug!) erst in der 40. Minute fiel. Aber dem war nicht so. Fehlpässe reihten sich aneinander, läuferische Zurückhaltung wurde geboten, Anspielmöglichkeiten, da kaum vorhanden, suchte frau weitesgehend mit hohen langen Bällen, die allerdings selten gefunden wurden. Lediglich ein oder zwei Annäherungen an das Tor der Heimmannschaft konnte der FCU verbuchen, was der Stenograf allerdings nicht einmal für notierbar hielt.
Für den 2. Durchgang stellten die Gäste auf mehr Offensive um. Flügelflitzer Alina sollte auf links Außen für Tempo und Druck sorgen; Melissa rückte neben Yvette in die Sturmspitze.
Tatsächlich kam Union jetzt häufiger in Ballbesitz, aber die wenigen Angriffe, die herausgespielt wurden, endeten spätestens an der Strafraumgrenze des SVW. Weitere nennenswerte Spielanteile blieben den Tornescher Ladies jedoch noch immer verwehrt.
Beim 3:0 und 5:0 stellte Wilhelmsburg dann endgültig ihre Überlegenheit und Kaltschnäuzigkeit dar. Beim Versuch die Bälle spielerisch in der eigenen Hälfte zu klären, sprang Wilhelmsburgs Star-Stürmerin Thormählen beide Male aggressiv dazwischen und ließ FCU-Torhüterin Jenny Butterfield im Eins gegen Eins keine Chance.
Das 4:0 fiel über einen schnell herausgespielten Konter, nachdem Unions Defensive weit aufgerückt war.
Wir hatten in Halbzeit 2 zwar mehr Ballbesitz als vorher und übten auch mehr Druck aus, aber eine richtige Torchance konnten unsere Mädels nicht erzielen. Zwischen Defensive und Offensive fand einfach zu selten der einfache Kombinationsfußball statt. Diese Niederlage geht völlig in Ordnung, auch wenn die Höhe schon auf Deklassierung schließen lässt. Diese Tornescher Mannschaft hat einfach zu wenig Willen und Kampfgeist gezeigt. Auch nach dem noch aufholbaren Halbzeitstand, war kaum ein Aufbäumen zu sehen.
Verlieren kann und darf jeder Mal. Aber über die Art und Weise sollte man sich vielleicht noch einmal Gedanken machen.
Bericht von Claudi
"Union Tornesch vs. Blau-Weiß Ellas 5:0" oder "Auch ein dreckiger Sieg bringt 3 Punkte"
Bei gefühlten 2°C begrüßten wir gestern die Griechen aus Altona. Sehr verhalten in die Saison gestartet (nur 6 Punkte auf der Habenseite) und personell arg gebeutelt, sollten wir eigentlich mit breiter Brust in dieses Spiel gehen. Aber aus eigener Erfahrung wussten wir, dass wir gegen diese Kämpfertruppe nichts auf die leichte Schulter nehmen durften, auch wenn sie die Partie mit nur 9 Leuten begannen.
Auf ungeliebtem Grand begann das Spiel ungeordnet und zerfahren. Die Tornescher Mädels hatten ohne Übertreibung bestimmt 80% Ballbesitz, aber von dem ansehnlichen Kombinations-Fußball, mit dem wir in der Vergangenheit glänzten, war kaum etwas zu sehen. Die Hellenen profitierten dabei nur aus unseren etlichen Fehlpässen und Missverständnissen, die aber spätestens in unserer Abwehr geblockt wurden.
Nach ca. 25 Minuten stellten die Platzdamen dann auf mehr Offensive um, als Stürmerin Yvette gegen Verteidigerin Jenny eingewechselt wurde.
So langsam konnte man aus der Überzahl Nutzen schlagen, auch die Zuordnung bei Deckungsaufgaben stimmte immer mehr. Trotzdem vergaben wir bis zum erlösenden 1:0 diverseste Möglichkeiten, in Geduld wollte sich jetzt keiner mehr üben.
Zehn Minuten vor Ende der 1. Halbzeit wurde Sarah auf halbrechts durchgesteckt, trieb den Ball noch ein paar Meter Richtung 16er und donnerte die Kirsche dann ins lange Eck. Endlich! Das war mehr als überfällig. Aber noch kein Grund die folgende Halbzeitansprache positiv ausfallen zu lassen.
Auch wenn die Gäste mittlerweile auf Zehn Spielerinnen aufstocken konnten, so war Union doch läuferisch deutlich überlegen und versuchte jetzt mal mit mehr flachen Spielzügen zum Ziel zu kommen. Aber wie in der 1. Hälfte taten wir uns mit erfolgreichem Abschluss schwer. Entweder endeten die Angriffe im Abseits, knapp neben dem Gehäuse oder in den Armen von Ellas Torwart-Routinier Jacky Siggelkow.
In der 60. Minute musste dann Chef Meike verletzungsbedingt das Feld verlassen. Claudi mimte nun die letzte Frau und Sonja wurde auf die 6er-Position gewechselt.
Kurze Zeit später befreite uns Hanni erstmals vom Druck und haute einen Flachschuss zum 2:0 in die Maschen. Unwesentlich später klingelte es erneut. Abermals "the Rocket" sorgte durch einen Strich von halblinks ins lange Eck für die Vorentscheidung.
Tornesch war nun sehr weit aufgerückt und konnte etliche Abstöße der Gäste abfangen. Man bzw. Frau wollte die Überlegenheit endlich noch mehr in Torerfolge ummünzen. Leider wurden dadurch aber auch die Deckungsaufgaben in der Defensive vernachlässigt, was Ellas noch 2-3 Konterchancen einräumte. Aber auch diese konnten von der neu formierten Abwehr, aber spätestens von Schlussfrau Butterfield, entschärft werden.
Gegen Ende der Partie war es dann erneut Hanni und auch endlich wieder Roadrunner Mille die das Resultat zum Endstand auf 5:0 hochschraubten.
Ein schwaches Spiel, in dem wir unser Übergewicht einfach nicht richtig nutzen konnten. Dennoch haben wir unser Torverhältnis aufgebessert und sind hier mit 3 Punkten vom Platz gegangen. In der Tabelle konnten wir uns damit wieder auf Platz 3 vorarbeiten, denn "ein dreckiger Sieg ist auch ein Sieg" (Trainerzitat) und das ist das, was zählt. Nächste Woche wirds wesentlich schwerer. Da können und wollen wir uns bei der Torfabrik Wilhelmsburg beweisen.
Bericht von Claudi
"Union Tornesch vs. Altona 93 5:3" oder "Ein Pokal-Fight allerfeinster Güte"
Der heutige Fußballsonntag hatte es in sich. Lascher Dauerregen, matschiger Boden, der einem umgepflügten Acker glich, gefühlte Zehn zahlende Zuschauer und Zwei Verbandsligakonkurrenten, die vor wenigen Wochen schon einmal auf dem (jetzt nicht mehr so heiligen) Rasen an der Friedlandstraße aufeinander trafen. Im Meisterschaftsvergleich waren Tore Fehlanzeige, aber wer sich dieses Match (oder auch Mätsch) zu Gemüte führen konnte, wurde für nasse Füße mehr als entschädigt...
Gegenüber den vorherigen Partien taktisch etwas verändert aufgestellt, kam die Elf von Coach Koppers und Co Pioro aus der Kabine und legte sofort los, was das Zeug hielt. In den letzten Wochen noch häufig bemängelt, wurde der Fußball heute über die beiden Außen Jojo und Nicole quasi traumhaft ausgelebt. Aber auch unsere beiden Zentralen Hanni und Sarah fassten sich des Öfteren mal ein Herz und marschierten einfach mal los.
In der 17. Minute dann auch mit Erfolg: Yvette schirmte den Ball am Strafraum-Eck ab, lief zur Grundlinie und spielte die Pille mustergültig in den Rückraum, wo Hanni schon lauerte. 1:0!
Den Lohn für unsere Mühen gab es dann in Minute 33. Jojo, von Hanni auf links bedient, behauptete den Ball, flankte hoch in den 16er, wo Nicole nicht lange fackelte und die Kugel in die Maschen knallte. Bäääähm - 2:0! Saisontor Nr. 1 für Colly, aber was für ein Gerät!
Sechs Minuten später holte Hanni ihren Turbo raus und zog den Gegner in ihren Bann. Frei gespielt von Sarah umkurvte sie auf dem Weg in den Strafraum schätzungsweise 5 Gegenspielerinnen und tauchte freistehend vorm Keeper auf. Eiskalt schob sie zum 3:0 ein.
Kurz vor dem Pausenpfiff stand Torhüterin Butterfield im Mittelpunkt, als sie an den Rand des 16ers rannte und eine AFC-Stürmerin ummähte. Zumindest sah es so der Unparteiische, der dies mit der Gelben Karte bestrafte.
Ein bis dato äußerst ansehnliches Spiel, in dem Altona natürlich auch ein paar Vorstöße zu verzeichnen hatte, konnten unsere Ladies wirklich zu Recht mit 3:0 in die Halbzeit bringen.
Selbst der Schiedsrichter sprach uns und auch Altona seinen vollen Respekt für diese Leistung aus.
Immer wieder gepredigt zu Beginn der 2. Hälfte besonders wachsam zu sein, wurden wir dennoch gleich kalt erwischt. Die Hamburger spazierten durch unsere Reihen und erzielten mit einem unhaltbaren Schuss in Winkel den Anschlusstreffer.
Die Antwort folgte nur drei Minuten später auf dem Kopfe. Nach einer Ecke jagte Yvette den Torpedo zum 4:1 ins 93-Gehäuse. Endlich auch ihre erste Bude diese Saison!
Unbeeindruckt von dem erneuten Führungsausbau kombinierten die Gäste weiter. Was Altona weiterhin aufzog, war ganz großer Sport. Hier konnte man sehen, dass sich Hamburgs höchste Spielklasse der Frauen nichts zu schenken hatte und auch nur kleinste Fehler sofort bestraft werden.
So in der 53. Spielminute, als Union den Ball im Mittelfeld verlor und den Gegenangriff zum 4:2 einläutete. Nur kurze Zeit später, zitterte das Tornescher Aluminium, als Altona den Ball an die Latte beförderte.
Auch in der folgenden Spielzeit war Union nur noch zum Reagieren verdammt.
Nach 68 gespielten Minuten gab es dann den nächsten Torerfolg. Die Tornescherinnen waren nicht in der Lage sich vom Druck der AFC-Deerns zu befreien und mussten das 4:3 abermals durch einen Fernschuss hinnehmen.
Mit der Einwechslung von Melissa wollten die Trainer unsere Konter gefährlicher und vor allem erfolgreicher gestalten. Leider war es ihr dreimal vergönnt im Eins gegen Eins den Torwart zu überwinden.
In der 87. Minute aber endlich die Erlösung. Hanni „the rocket“ Schröter so kurz vor Schluss noch immer „on fire“ rannte im Alleingang von der Mittellinie los und netzte das Spielgerät zum 5:3-Endstand ein.
Wir haben die Räume für den Gegner eng gemacht, die Zweikämpfe gewonnen, Bälle behauptet und mit 1A-Spielzügen abgeschlossen; so stellten wir unsere Qualität in Durchgang Eins unter Beweis.
In der 2. Halbzeit bestimmte Altona 93 überwiegend das Spielgeschehen, kämpfte sich mit sehenswerten Toren noch einmal ran. Aber auf Grund einer geschlossenen und läuferisch starken Mannschaftsleistung, ackerte die Tornescher Defensive wie Offensive auf schwerem Boden, demonstrierte einmal mehr den enormen Teamgeist und so stand der FCU nach Abpfiff zu Recht als Sieger da.
Bericht von Claudi
"SC Eilbek vs. Union Tornesch" oder "der unnötige Dutt in der Hose"
Am eher ungewohnten Samstag waren die FCU-Ladys beim aktuellen Tabellenführer zu Gast. Ein Spitzenspiel, für den FCU das 3. in Folge. Gegen Eilbek konnte bislang nie mehr als ein Unentschieden erreicht werden, das wollten die FCU-Ladys unbedingt ändern.
Die Partie begann mit viel Tempo, besonders den Eilbekern war der Drang nach einer schnellen Führung anzumerken. Union in den ersten paar Minuten viel zu harmlos, fast ängstlich, verloren sie viele Zweikämpfe, gefolgt von Fehlpässen und Stoppfehlern. Dieses Durcheinander und die Unkonzentriertheit nutzte Eilbek - wenn auch SEHR glücklich - aus und ließen zur 1:0 Führung einnetzen (7. Minute): Eine scharf hereingebrachte Flanke wurde von Sarah unglücklich und unhaltbar abgefälscht. Ein tolles tor, wäre es auf der anderen Seite gewesen.
Die Ärmel nun hochgekrempelt wachte auch Union auf, kämpfte und rackerte, so dass das Spiel im Laufe der Zeit recht ausgeglichen mit Torchancen auf beiden Seiten war. Die beste Chance auf Seiten des FCU hatte hierbei Yvette noch vor der Halbzeit auf dem Fuß (40. Minute), als sie am 16 er abzog und die Eilbeker es ihrer guten Torfrau zu verdanken hatten, dass dieser Ball noch zur Ecke umgelenkt werden konnte. Kurz danach war es leider auch Mille vergönnt, hier einen Ausgleich noch vor der Halbzeitpause zu erzielen.
Nach einer deutlichen Halbzeitansprache legten alle Ladys noch eine Schippe drauf. In der 51. Minute hieß es jedoch wieder Luft anhalten: Eine Eilbekerin stürmt alleine auf das Gehäuse von Keeperin Jenny, diese verkürzt den Winkel zum Tor gekonnt und kann klären. Nur 9 Minuten später war sie dann machtlos: 2:0 für Eilbek. Nun sollten Hanna und Claudi im Mittelfeld für Nicole und Jojo für frischen Wind sorgen (Wechsel 64. + 68. Minute). Die Zeit lief weiter runter und die zahlreichen Zuschauer sahen zwei Mannschaften, die um jeden Ball kämpften wie die Löwen. Hanni versuchte ihr Glück nochmal aus 30 Metern (73. Min.), es blieb jedoch bei dem Versuch. Kurz vor Ende der Partie kassierten Jule und Hanni noch eine gelbe Karte in diesem hart - aber fair geführten Spiel.
Ein Spiel, dass so nicht hätte ausgehen müssen, wenn wir von Anfang an auf dem Platz gewesen wären.
An der Konzentration für 90 Minuten und darüber hinaus arbeiten weiter:
Jenny, Meter, Mitschel, Meike, Sarah, Sonja, Nicole, JoJo, Hanni, Hanna, Claudi, Mille, Yvette, Krümel und Tine.
Eilbek bleibt damit (für mindestens 2 Wochen) Tabellenführer der Verbandsliga Hamburg. Die FCU-Ladys treffen am kommenden Sonntag in der 2. Runde des Oddset-Pokals auf Ligamitstreiter Altona 93. Noch vor 3 Wochen trennte man sich 0:0 Unentschieden. Wir freuen uns auf diese Partie an der heimischen Friedlandstraße und hoffen auf zahlreiche Unterstützung. Anpfiff ist um 13.00 Uhr!
Bericht von Nicole
"Union Tornesch vs. Duwo 08 1:1" oder "Die Strafstoßpfeife"
"Union Tornesch vs. Altona 93 0:0" oder "Torloses Spitzenspiel"
Für das 5. Saisonspiel gastierten die Frauen aus Niendorf an der heimischen Friedlandstraße.
Der NTSV zählt schon seit Jahren zu den Spitzenteams der Liga. Auch wenn sie schwerfällig in die Saison gestartet waren und einige Abgänge zu verzeichnen hatten, so durften wir Niendorf keinesfalls unterschätzen.
Die Partie begann dann auch sehr zurückhaltend, beide Seiten erspielten sich keine zwingenden Möglichkeiten und warteten auf den ersten Fehler des Gegners.
Nach 23 Minuten dann das erste Zeichen: TOR! 1:0 durch Hannis 16m-Drehschuss nach einem Kurzpass von Melissa.
Binnen zwei Minuten klingelte es erneut. Eckball-Kombination Nicole/Hanni, letztere schlug den Ball scharf rein und bediente Mille – 2:0.
Wie aus dem Nichts also per Doppelschlag die Tornescher Führung. Aber auch das sollte dem weiteren Spiel in der 1. Hälfte kaum Würze verleihen.
Bevor die Zuschauer allerdings vom Halbzeitpfiff erlöst wurden, schlug Torjäger Mille erneut zu (44.Min.). Nach traumhafter Ecke von Nicole verwandelte sie eiskalt zum 3:0.
In der Kabine noch gewarnt die ersten 20 Minuten des 2. Durchgangs besonders wachsam zu sein, ließen wir die Niendorfer Mittelstürmerin ungehindert zum Schuss kommen. Diese bedankte sich mit einem „Giebel-Kracher“ zum 3:1 (53. Min.).
Es folgten etliche Chancen auf Seiten des FCU. Aber auch Niendorf war sofort zur Stelle, sobald wir fahrlässig wurden.
In der 70. Minute hieß es dann aufatmen. Nicole spielte Mille die Kugel in den Lauf, die frei vor dem Tor alles richtig machte und den Keeper verlud... 4:1!
Als Niendorf es abermals spannend machte (85 Min.: 4:2), ließ Hanni uns mit ihrem 2. Treffer (und dem 2. Urschrei) in der Schlusssekunde den 5:2-Endstand bejubeln.
Auch wenn das Spiel eher mäßig begann, hatten wir die Weichen doch schon in der 1. Halbzeit klar auf Sieg gestellt. In der 2. Hälfte wurde uns dann noch mal verdeutlicht, dass wir bei kleinsten Unachtsamkeiten schnell bestraft werden. Aber auch das konnte mit spielerischen Mitteln und vor allem dem großen Teamgeist kompensiert werden.
Ob die Mission Possible III nun bald zur Mission Unbelievable wird, zeigt sich nächsten Sonntag, wenn wir unseren nächsten Verfolger – Altona 93- empfangen.
Bis dahin bleibt nur zu sagen: Jaaaa, man!
Bericht von Claudi
„Meiendorfer SV vs. Union Tornesch“ oder „mal wieder die 2. Halbzeit“
Reiner hatte uns vorgewarnt: Meiendorf, aufgrund von einigen Abgängen und gefühlten 20 verletzten Spielerinnen, schlecht in die Saison gestartet, hatte mit dem Sieg im letzten Spiel gegen St. Pauli "Blut geleckt" und wollte an diese Leistung vor heimischer Kulisse unbedingt anknüpfen.
Direkt nach dem Anpfiff ging es los mit einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Gleich wurde klar, hier schenkt heute niemand irgendwem was. Tornesch nach 10 Minuten gut am Drücker kam in der 12. Minute zur ersten 100 %-igen. Ein Pass von Hanni landete bei Mille, die diesen im 16 er quer legt auf Yvette, die nur knappam Ball vorbei rutscht. Meiendorf davon wenig beeindruckt machte weiter Druck und fand das eine oder andere Mal den Weg durch die Tornescher Abwehr und kam des Öfteren zu gefährlichen Torabschlüssen, die - zum Glück – an der Latte landeten, diese leicht streiften oder drüber gingen. Großes Glück für unsere Ladys, hier hätte man sich über einen Rückstand nicht beschweren dürfen!
Nach einem Wachrütteln in der Halbzeitpause hatten wir uns viel vorgenommen: Wach sein und gleich Gas geben. Die zweite Halbzeit sollte dann unsere sein. Alina, von der sechser Position ins rechte Mittelfeld gerückt schnappte sich die Kugel, ließ 3 Gegenspielerinnen stehen und sorgte für das 1:0 aus Tornescher Sicht (48.Min). Der obligatorische Salto mit 3 Schrauben im Anschluss durfte natürlich nicht fehlen. Meiendorf, im Anschluss sofort wieder wacht, startete nun auch durch. Ein Freistoß in der 50. Minute konnte von Keeperin Jenny noch über die Latte gelenkt werden, ehe es dann in der 53. Minute klingelte. Ein Traumtor von Kapitän Krulli – anders kann man es nicht sagen – unhaltbar aus einem unmöglichen Winkel ins linke Eck.
Kurz in Starre verfallen, wollten wir einfach endlich alles klar machen. Nur 6 Minuten nach dem Anschlusstreffer knallt Hanni den Ball ans Lattenkreuz, Alina erkämpft sich den Ball zurück, legt erneut quer, Hanni kommt im Gewusel im 16er der Meiendorferinnen irgendwie an den Ball, zieht ab und trifft (59. Min). Im Anschluss lief der Ball dann endlich besser und es ging munter weiter aufs Meiendorfer Gehäuse, es folgten diverse Torabschlüsse, die leider nicht präzise genug waren. In der 83. Minute war es dann Meike (Kapitän und Libero an diesem Tag), die 4 (!!!) Meiendorferinnen umspielte, und ihre gute Leistung fast mit einem Tor krönte. Es war mal wieder der Pfosten, der den Tornescher Torjubel zu verhindern wusste. Den Schlusspunkt dieser Partie markierte erneut Alina nach einem schönen Spielzug über außen durch Hanna auf Mille, die perfekt auf Alina ablegte (86 Min.), die dann ihren 2. Treffer des Spiels verbuchen konnte.
Fazit: 1. Halbzeit Glück gehabt; 2. Halbzeit richtig Gas gegeben und am Ende verdient 3 Punkte mit nach Hause genommen!
4 Spiele, 4 Siege, 12:3 Tore, 3 (!!!) x auswärts, 1 x zu Hause - das gab es in der Geschichte des Frauen-Fussballs in Tornesch noch nie, oder es ist schon so lange her, dass es in Vergessenheit geraten ist. Ein toller Start in die Saison, mit dem in dieser Form garantiert niemand gerechnet hat. Ein – verdienter - toller Lohn für viel Arbeit, Schweiß und dafür, dass wir ein Team sind.
Der Tabellenplatz 1 ist uns in den nächsten beiden Wochen nicht zu nehmen, steht am kommenden Wochenende die 1. Runde des Oddset-Pokals an. Da sich das Team von Alstertal –Langenhorn II in der Zwischenzeit aufgelöst hat, stehen wir kampflos bereits in Runde 2. Wir dürfen gespannt sein, welcher Gegner uns zugelost wird. Ab Mittwoch heißt es dann wieder Gas geben und weiter an uns arbeiten, für uns, fürs Team, für die Mission Possible III!
Bericht in Vertretung für die urlaubsabwesende Claudi (verweilt in Griechenland), von Nicole Kleinwort
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„Union Tornesch vs. Bramfelder SV 3:0“ oder „Jaaa, man!“
Zum heutigen Heimspielauftakt hatten wir den Aufsteiger aus Bramfeld zu Gast. Keine zu unterschätzende Mannschaft, zumal sie doch den direkten Durchmarsch aus der Bezirksliga ins Hamburger Fußballoberhaus machten und ebenso noch keinen Punktverlust aufzuzeigen hatten.
So sahen die Zuschauer dann auch den bislang stärksten Gegner der FCU-Ladies...Ein vermeintliches Spitzenspiel!
Durchgang Eins wurde gleich zu Beginn zum offenen Schlagabtausch. Fast im Wechsel erspielten sich beide Teams Tormöglichkeiten.
Auf Seiten des FCU war es immer wieder Yvette, die beweglich und lauffreudig agierend den Torabschluss suchte oder ihre Mitspielerinnen (Colly, Mille, Sonja) in aussichtsreicher Position einsetzte.
Aber auch Bramfeld ließ den Ball gekonnt laufen und kam zu ein paar wirklich hochkarätigen Chancen. Auf Grund dessen konnten wir uns mit einen glücklichen 0:0 beim Pausentee erholen.
Auch wenn die erste Hälfte mal wieder im Zeichen des „Geduld Bewahrens“ stand, so gaben wir doch in Halbzeit zwei von Anfang an Vollgas.
Ein ums andere Mal mischte erneut Yvette die Defensive der Gäste auf, ehe JoJo in der 60. Minute per Strafstoß das goldene 1. Tor erzielte. Voran gegangen war ein Handspiel nach einem von Colly getretenen Eckball.
So richtig konnten wir uns aber noch nicht in Sicherheit wähnen, denn die BSV-Damen steckten diesen Rückstand verhältnismäßig gut weg. Spielerisch übten sie wieder mehr Druck aus, fielen aber auch durch einige grobe Foulspiele auf.
Erst als die eingewechselte Alina in gewohnter Schnelligkeit konterte und die mitgelaufene Mille perfekt bediente, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Torgarant Melissa brauchte die Kugel zum 2:0 (80. Min) nur noch über die Linie drücken.
Kurz vor Spielende machte Joker Alina dann im Alleingang den Sack zu und krönte ihre Leistung mit dem 3:0-Endstand. Sie dribbelte sich durch die gegnerische Abwehrreihe (bzw. das, was noch übrig geblieben war, nachdem sie fast alles nach vorn warfen) und verlud die Torfrau. Den Schlusspunkt setzte sie dann mit dem einarmigen doppelten Rittberger inkl. 2 1/2-facher Schraube und butterweicher horizontaler Landung.
Erste Halbzeit Geduld bewiesen, zweite Halbzeit Chancen in Zählbares umgemünzt und über die volle Spielzeit ohne Gegentor geblieben. Eine absolut geschlossene Mannschaftsleistung mit Keeper Jenny Butterfield als sicherer Rückhalt.
Ja, man! Mädels, das war saustark! Jetzt nur nicht nachlassen...
Claudi L.
„SCVM vs. Union Tornesch 1:2“ oder „Das Grauen hatte einen braunen Zopf und weiße Haare“
Durchgang Eins war geprägt durch viel „Mittelfeld-Geplänkel“. Obwohl wir viel mehr Ballbesitz hatten, agierten wir leider im Spielaufbau oftmals zu kompliziert. Die Gastgeber, eher auf Konter bedacht, konnten die Tornescher Offensivabteilung trotzdem nur selten bremsen. Ob per Kopf oder Fuß, als “verunglückte“ Flanke auf die Latte oder sogar ein irregulärer Treffer (leider eine von vielen Abseitssituationen). Das Glück war uns einfach noch nicht hold.
In der 2. Halbzeit sollte sich der Fußballgott dann aber doch noch auf unsere Seite stellen. Schon in der ersten Viertelstunde kam es zu einer Handvoll hochkarätigen Tormöglichkeiten.
Nach zehn gespielten Minuten setzte Melissa nach einem Abklatscher (Torschuss JoJo, nach Anspiel von Hanni) der gegnerischen Torfrau nach und verwandelte zum 0:1.
Weitere sechs Minuten später schlug Mille erneut zu. Vorher noch durch Sturmpartnerin Yvette glücklos eingesetzt, war es dieses Mal Sonja, die den Pass durchsteckte. Eiskalt ließ sie der Torhüterin keine Chance: 0:2.
Von der Heimmannschaft gab es bis dato nichts Zwingendes zu notieren. Sie fielen eher dadurch auf, sich über unser Zweikampfverhalten zu beschweren (Hanni, wirst du jetzt eigentlich zum Football übergehen? ;-) ). In der Schlussviertelstunde kam der SCVM dann aber doch noch mal, völlig ungedeckt per Kopfball nach einem Freistoß, zum 1:2 ran, weitere Möglichkeiten blieben glücklicherweise verwährt.
Besonders negativ aufgefallen ist die unklare Linie des Schiedsrichter-Gespanns. Das Abseitstor enorm spät abgepfiffen, taktische Fouls nicht mit Gelb bestraft, einfache Zweikämpfe überhart bewertet, harte Foulspiele dagegen ungeahndet gelassen. Die Drei in gelbem Zwirn machten sich an diesem Fußball-Sonn(en)tag auf beiden Seiten keine Freunde.
Dieses Spiel wäre spielerisch und von der Torausbeute zwar ebenfalls noch ausbaufähig gewesen, aber was zählt sind unsere zweiten 3 Punkte in dieser noch jungen Saison.
Also Mädels, Geduld ist gefragt, als Team können wir alles schaffen!
Claudi L.
„St. Pauli vs. Union Tornesch 1:4“ oder „Aller Anfang ist schwer“
Die Aufregung vor dem 1. Punktspiel war groß, sollte der Aufsteiger mit seiner jungen lauffreudigen Truppe doch keineswegs zu unterschätzen sein. Nach dem Klassenerhalt und der ansehnlichen Vorbereitung löste diese Begegnung also unterbewusst eine Art Drucksituation bei uns aus.
Laut Endergebnis eine klare Sache. Wer allerdings Zeuge dieses überwiegend ungeordneten Spiels wurde, sah Spielanteile, Ballbesitz und Torchancen klar im Überfluss auf Tornescher Seite. Allerdings nicht die angemessene Anzahl an Toren. Auch Qualität sollte auf dem weichen ungewohnten Kunstrasen nie richtig aufkommen. Bis zum 0:1 in Minute 23 (Hanni schickte JoJo die linke Seite runter, die den Ball auf Strafraumhöhe in die lange Ecke drosch) hieß es für Union Warten und vor allem Geduld bewahren. Melissa und Yvette vergaben des Öfteren in aussichtsreicher Position. Aber auch nach dem erlösenden ersten Tor sollte keine Ruhe reinkommen. Viele Konzentrationsfehler in Form von schlechter Ballannahme, ungenauer Zuspiele oder fehlender Deckung spiegelten nicht die Verfassung der letzten Wochen wider. Etwas Beruhigung kam dann durch JoJo‘s 0:2 auf, als sie nahe der Grundlinie aus dem Gewusel heraus das runde Leder in die gleiche Ecke jagte. Mille brachte uns dann erstmals in sichere Gefilde. Sie startete in einen hohen Pass, lief dem springenden Ball hinterher und hob ihn über die etliche Meter vor ihrem Kasten stehende Torfrau. Trotz der vielen Schwächen, kam Braun-Weiß kaum zu durchschlagkräftigen Chancen. St. Pauli´s Konter oder Spielzüge endeten in unserer sicher stehenden Abwehr oder wurden schon im Mittelfeld durch auffällig viele gewonnen Kopfballduelle bereinigt. Ein paar sehenswerte Spielzüge blitzten dann doch das ein oder andere Mal auf und polierten dieses zerhackte Spiel in geringem Maße auf. Mit dem 0:3 ging es dann auch in die Pause.
Teamchef Koppers fand in der Halbzeit mit „wenig Licht und viel Schatten“ die treffende Bezeichnung. Wesentlich sicherer präsentierte sich unser Team dann in Durchgang Zwei. Die Räume wurden zwar noch immer zu eng gemacht, doch sah man eine enorme Steigerung in der Ballkontrolle. Aber auch das sollte wenig zum ordentlichen Spielfluss beitragen und so blieb es hauptsächlich bei unkontrollierten hohen Bällen. Dafür kamen die Gastgeber in der 2. Spielzeit zu mehr Chancen. Zwei, drei Schüsse neben das Tornescher Gehäuse, ein verschossener Elfmeter (60. Min) und letztlich doch etwas Ergebniskosmetik (88. Min) ließen diese Hälfte zumindest attraktiver erscheinen. Kurzfristig jubeln durften die Mädels aus Tornesch nach knapp 70 gespielten Minuten. Eine scheinbar geklärte Ecke konnte JoJo wieder reinschlagen, der Torhüterin rutschte das Spielgerät durch die Hände und die heran rauschende Claudi brauchte ihn nur noch über die Linie zu schubsen. Doch leider blieb diesem Treffer wegen „angeblichem“ Abseits die Anerkennung verwährt. Endlich regulär geklingelt hat es dann in der 86. Minute. Die eingewechselte Alina wurde von JoJo auf dem rechten Flügel geschickt, schüttelte ihre Gegenspielerin ab und schob den Ball von der Strafraumgrenze abgeklärt ins Tor.
Ein äußerst faires Spiel (Gelbe Karten: Fehlanzeige) auf beiden Seiten, das in uns sicherlich den gerechten Sieger gefunden hat. Das Schiri-Gespann aus Nienstedten hatte keine Mühe, wenn auch einige Situationen (nachträglich) besonders hinterfragt wurden (siehe Strafstoß, Abseitstor). Mit der Chancenverwertung darf man allerdings nicht zufrieden sein; die ist noch ausbaufähig! Auch das Gegentor in den Schlussminuten war unnötig. Negativer Beigeschmack: Unsere beste Spielerin an diesem Tage, Julia „Ellie“ Trabe, zog sich eine langwierige Verletzung zu (Bänderanriss) und wird uns leider für 4 Wochen fehlen.
Nächsten Sonntag beim SCVM sollten wir uns auf jeden Fall steigern! Vielleicht tut uns ja eine kleine Fährfahrt vorweg ganz gut...
Bericht von Claudia Langmaack
Zum zweiten Saisonspiel empfingen uns die Frauen aus dem fernen Vier-Marschlande. Das zweistellige Ergebnis zu unseren Gunsten aus der letzten Rückrunde wurde schon im Vorfeld durch Coach Koppers mehrmals aus unseren Köpfen gefiltert.
Durchgang Eins war geprägt durch viel „Mittelfeld-Geplänkel“. Obwohl wir viel mehr Ballbesitz hatten, agierten wir leider im Spielaufbau oftmals zu kompliziert. Die Gastgeber, eher auf Konter bedacht, konnten die Tornescher Offensivabteilung trotzdem nur selten bremsen. Ob per Kopf oder Fuß, als “verunglückte“ Flanke auf die Latte oder sogar ein irregulärer Treffer (leider eine von vielen Abseitssituationen). Das Glück war uns einfach noch nicht hold.
In der 2. Halbzeit sollte sich der Fußballgott dann aber doch noch auf unsere Seite stellen. Schon in der ersten Viertelstunde kam es zu einer Handvoll hochkarätigen Tormöglichkeiten.
Nach zehn gespielten Minuten setzte Melissa nach einem Abklatscher (Torschuss JoJo, nach Anspiel von Hanni) der gegnerischen Torfrau nach und verwandelte zum 0:1.
Weitere sechs Minuten später schlug Mille erneut zu. Vorher noch durch Sturmpartnerin Yvette glücklos eingesetzt, war es dieses Mal Sonja, die den Pass durchsteckte. Eiskalt ließ sie der Torhüterin keine Chance: 0:2.
Von der Heimmannschaft gab es bis dato nichts Zwingendes zu notieren. Sie fielen eher dadurch auf, sich über unser Zweikampfverhalten zu beschweren (Hanni, wirst du jetzt eigentlich zum Football übergehen? ;-) ). In der Schlussviertelstunde kam der SCVM dann aber doch noch mal, völlig ungedeckt per Kopfball nach einem Freistoß, zum 1:2 ran, weitere Möglichkeiten blieben glücklicherweise verwährt.
Besonders negativ aufgefallen ist die unklare Linie des Schiedsrichter-Gespanns. Das Abseitstor enorm spät abgepfiffen, taktische Fouls nicht mit Gelb bestraft, einfache Zweikämpfe überhart bewertet, harte Foulspiele dagegen ungeahndet gelassen. Die Drei in gelbem Zwirn machten sich an diesem Fußball-Sonn(en)tag auf beiden Seiten keine Freunde.
Dieses Spiel wäre spielerisch und von der Torausbeute zwar ebenfalls noch ausbaufähig gewesen, aber was zählt sind unsere zweiten 3 Punkte in dieser noch jungen Saison.
Also Mädels, Geduld ist gefragt, als Team können wir alles schaffen!
Claudi L.
„St. Pauli vs. Union Tornesch 1:4“ oder „Aller Anfang ist schwer“
Die Aufregung vor dem 1. Punktspiel war groß, sollte der Aufsteiger mit seiner jungen lauffreudigen Truppe doch keineswegs zu unterschätzen sein. Nach dem Klassenerhalt und der ansehnlichen Vorbereitung löste diese Begegnung also unterbewusst eine Art Drucksituation bei uns aus.
Laut Endergebnis eine klare Sache. Wer allerdings Zeuge dieses überwiegend ungeordneten Spiels wurde, sah Spielanteile, Ballbesitz und Torchancen klar im Überfluss auf Tornescher Seite. Allerdings nicht die angemessene Anzahl an Toren. Auch Qualität sollte auf dem weichen ungewohnten Kunstrasen nie richtig aufkommen. Bis zum 0:1 in Minute 23 (Hanni schickte JoJo die linke Seite runter, die den Ball auf Strafraumhöhe in die lange Ecke drosch) hieß es für Union Warten und vor allem Geduld bewahren. Melissa und Yvette vergaben des Öfteren in aussichtsreicher Position. Aber auch nach dem erlösenden ersten Tor sollte keine Ruhe reinkommen. Viele Konzentrationsfehler in Form von schlechter Ballannahme, ungenauer Zuspiele oder fehlender Deckung spiegelten nicht die Verfassung der letzten Wochen wider. Etwas Beruhigung kam dann durch JoJo‘s 0:2 auf, als sie nahe der Grundlinie aus dem Gewusel heraus das runde Leder in die gleiche Ecke jagte. Mille brachte uns dann erstmals in sichere Gefilde. Sie startete in einen hohen Pass, lief dem springenden Ball hinterher und hob ihn über die etliche Meter vor ihrem Kasten stehende Torfrau. Trotz der vielen Schwächen, kam Braun-Weiß kaum zu durchschlagkräftigen Chancen. St. Pauli´s Konter oder Spielzüge endeten in unserer sicher stehenden Abwehr oder wurden schon im Mittelfeld durch auffällig viele gewonnen Kopfballduelle bereinigt. Ein paar sehenswerte Spielzüge blitzten dann doch das ein oder andere Mal auf und polierten dieses zerhackte Spiel in geringem Maße auf. Mit dem 0:3 ging es dann auch in die Pause.
Teamchef Koppers fand in der Halbzeit mit „wenig Licht und viel Schatten“ die treffende Bezeichnung. Wesentlich sicherer präsentierte sich unser Team dann in Durchgang Zwei. Die Räume wurden zwar noch immer zu eng gemacht, doch sah man eine enorme Steigerung in der Ballkontrolle. Aber auch das sollte wenig zum ordentlichen Spielfluss beitragen und so blieb es hauptsächlich bei unkontrollierten hohen Bällen. Dafür kamen die Gastgeber in der 2. Spielzeit zu mehr Chancen. Zwei, drei Schüsse neben das Tornescher Gehäuse, ein verschossener Elfmeter (60. Min) und letztlich doch etwas Ergebniskosmetik (88. Min) ließen diese Hälfte zumindest attraktiver erscheinen. Kurzfristig jubeln durften die Mädels aus Tornesch nach knapp 70 gespielten Minuten. Eine scheinbar geklärte Ecke konnte JoJo wieder reinschlagen, der Torhüterin rutschte das Spielgerät durch die Hände und die heran rauschende Claudi brauchte ihn nur noch über die Linie zu schubsen. Doch leider blieb diesem Treffer wegen „angeblichem“ Abseits die Anerkennung verwährt. Endlich regulär geklingelt hat es dann in der 86. Minute. Die eingewechselte Alina wurde von JoJo auf dem rechten Flügel geschickt, schüttelte ihre Gegenspielerin ab und schob den Ball von der Strafraumgrenze abgeklärt ins Tor.
Ein äußerst faires Spiel (Gelbe Karten: Fehlanzeige) auf beiden Seiten, das in uns sicherlich den gerechten Sieger gefunden hat. Das Schiri-Gespann aus Nienstedten hatte keine Mühe, wenn auch einige Situationen (nachträglich) besonders hinterfragt wurden (siehe Strafstoß, Abseitstor). Mit der Chancenverwertung darf man allerdings nicht zufrieden sein; die ist noch ausbaufähig! Auch das Gegentor in den Schlussminuten war unnötig. Negativer Beigeschmack: Unsere beste Spielerin an diesem Tage, Julia „Ellie“ Trabe, zog sich eine langwierige Verletzung zu (Bänderanriss) und wird uns leider für 4 Wochen fehlen.
Vorletzte Testspielhaltestelle: Henstedt-Ulzburg
So ging es diesmal gleich vielversprechend für unsere Tornescher Mädels los. 3. Spielminute: Henstedts Viererkette in Ballbesitz, spielte zurück zur Torfrau, deren Pass zur Innenverteidigerin allerdings von Melissa abgefangen wurde. Mille fackelte nicht lange, umkurvte die Torhüterin und bestrafte den Patzer mit der 0:1-Führung. Der im Vorfeld so hoch gelobte Gegner lieferte sich auch im weiteren Spielverlauf einige Schnitzer. Aber vielmehr waren wir es, die zur Stelle waren, die Fehlpässe abfingen und die Gastgeber gar nicht ins Spiel kommen ließen. Lediglich unser Spielaufbau belief sich immer wieder auf ein paar Kurzpässe in der eigene Defensive mit einem abschließenden "Langen Hafer" nach vorn. In der 16. Minute war es dann erneut Mille, die nach Zuckerpass von Yvette das Spielgerät in die Maschen lenkte.
Das Team aus Henstedt, durch den Anschlusstreffer erstarkt, überraschte unser weit aufgerücktes Mittelfeld immer wieder. So kam es genau richtig, dass Jojo mit einem 26,842m-Hammer die weit vor dem Tor stehende Henstedter Schlussfrau überspielte und unsere Führung zum 1:3 ausbaute.
Halbzeiten waren. In Halbzeit Eins auf die übliche Art und Weise zu Torerfolgen gekommen, war es dann die 2. Hälfte, in der wir – auch ohne zwingende Torchance- definitiv Fortschritte im Spielaufbau machten.Nach der Pause sollte dann nicht mehr allzu viel passieren. Die Gastgeber stellten auf eine Spitze um, weshalb unser Team noch offensiver agieren konnte. Tornesch ließ wunderbar den Ball laufen, spielte viel über die Außen, fand aber im Zentrum nie eine optimale Anspielposition, um zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen. Ein paar wenige Henstedter Konter sollten auch keine große Gefahr mehr verbreiten. Lediglich "Abwehr-Rambo" Jule setzte sich mit einem taktischen Foul nochmal in Szene und sah dafür den gelben Karton (76.Min.).Abschließend kann man wieder mal sagen, dass es zwei grundverschiedene
Nach einer gespielten halben Stunde zeigte dann aber auch Henstedt-Ulzburg, dass sie zurecht als Favorit in diese Partie gegangen waren. Ein Freistoß, lehrbuchmäßig schnell ausgeführt, überrollte uns förmlich, und es hieß nur noch 1:2. Auch in den restlichen 15 Minuten der 1. Halbzeit wurden wir häufig ausgekontert.
Henstedt-Ulzburg, wie der letzte Gegner Neuenbrook-Rethwisch ebenfalls aus der Schleswig-Holstein-Liga, hatte zuvor in seiner laufenden Vorbereitung bereits einige Testspiele gegen Spitzenteams aus unserer Verbandsliga absolviert und war dabei ohne Niederlage geblieben. Unsere Erwartungen sollten sich also eher auf die Underdog-Rolle beschränken. Dass wir mit mehr als spielerischen Fortschritten heimkehrten, konnte vor dem Spiel kaum jemand ahnen...
Ladies, genau so macht es Spaß! Auf zur letzten Station...Trainingslager mit Generalprobe in Meldorf!
Claudi L.
Testspiel Nr. Dreieinhalb gegen SV NR Neuenbrook/Rethwisch
Es wurde ein Spiel, das durch sehr viel Laufarbeit geprägt und mit wenig Chancen bestückt war. Der Gegner überraschte uns zwar immer wieder mit schnellen Angriffen, vorbildlich ließen sie den Ball laufen, doch diese Aktionen konnten in unserer sehr sicher stehenden Defensive um Libero Sarah Büscher so gut wie immer abgefangen und bereinigt werden. In der 17. Minute konnte Michelle Koppers sich jedoch nur noch mit einem gelb geahndeten Foul behelfen, um ihre flinke Gegenspielerin zu stoppen.
Die effektiveren Szenen gab es eher auf unserer Seite zu verbuchen. Immer wieder spielte, die an diesem Tag äußerst engagierte (offensiv wie defensiv), Jojo die beiden Stürmer frei, indem sie den Ball durch oder über die Viererkette des Gegners spielte. Doch weder Alina noch ihre Sturmpartnerin Yvette Schilke konnten den Torwart oder die Innenverteidigerinnen überwinden. Es dauerte bis zur 41. Minute, bis Tornesch wieder jubeln durfte. Erneut ein langer Pass von Jojo auf Alina, die die Torfrau aussteigen ließ und locker einschob. Mit dem 0:2 ging es dann auch in die Pause.Alles in allem eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung mit zufriedenstellendem Ergebnis, das sicherlich hätte höher ausfallen können. Da Neuenbrook/Rethwisch, ein sehr spielfreudiger Gegner, aber im Großen und Ganzen mehr Spielanteile besaß, geht der 0:2-Endstand in Ordnung. Auf jedem Fall aber ein Spiel das Spaß gemacht hat und mit dieser Leistung auf die nächsten Testspiele bis zum Punktspielstart hoffen lässt.
Claudia Langmaack
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Erster Test erfolgreich
Am Sonntag, den 01.08.2010 fand der erste Test für die Saison 2010/2011 in der Friedlandstrasse in Tornesch für unsere Damen statt. Der Gegner hieß Grün- Weiß Eimsbüttel und war uns noch aus der letzten Vorbereitung bekannt. Das Wetter war sonnig und auch die Freude auf das erste Spiel seit langer Zeit war zu spüren.
Das Spiel begann sehr viel versprechend, mit überwiegendem Ballbesitz für unsere Tornescher Ladies. Die Eimsbüttelerinnen waren schwer in ihrer Abwehr beschäftigt und verloren die Bälle bereits im Mittelfeld, wo unsere Akteurinnen schnell und gezielt angriffen und den Ball dort erkämpften. Folgerichtig erzielte Mille nach Traumvorlage von Sonja, die von Hanni bedient, die rechte Seite bis kurz vor die Grundlinie ging und dann den Ball zwischen Elfer- Punkt und Fünfer perfekt für Mille quer legte, in der 5. Minute das 1 zu 0.
Weitere Torchancen folgten, unter aderem Jojo, die, was auch immer das sein sollte, den Ball kurz vorm Tor verstolperte und einen „Hammer“ raus holte, den die Torfrau von Grün- Weiß locker aufnehmen konnte.
Danach verlor das Spiel leider etwas an Qualität und viele unnötige Ballverluste verursachten ein aufbäumen der Eimsbüttelerinnen. Einige Chancen konnten durch die gut aufgelegte Meike, die heute den Libero spielte und ihrer Abwehr verhindert werden, doch ein schöner Spielzug über die linke Seite brachte das 1 zu 1 in der 38. Minute. Bis zur Halbzeitpause plätscherte das Spiel dann so vor sich hin.
Die zweite Halbzeit begann wieder etwas aktiver, wobei die Aufteilung noch nicht ganz stimmte. Als diese geklärt war, wurde das Spiel auch wieder mehr in die Hälfte der Eimsbüttelerinnen verlagert und es wurden wieder Chancen erspielt. Nicole erkämpfte sich auf der rechten Seite den Ball und flankte ihn lang nach vorne, wo Mille bereits lauerte. Diese musste nun alleine was draus machen, ließ zwei Gegenspielerinnen stehen und netze zum 2:1 in der 52. Minute ein. Nun wurde wieder etwas lockerer aufgespielt und viele schöne Kombinationen aus Abwehr über Mittelfeld bis in den Sturm folgten, leider torlos. Doch es sollte doch noch einmal klappen. Eine schöne Kombination von Sarah über Hanni zu Miri, die dann quer auf Jojo legte führte zum nun doch verdienten 3:1 (70. Minute).
Danach war die Luft wieder raus und es wurde etwas offener. Alina, die heute im Tor stand, musste einige Male eingreifen. Auch setzten die Eimsbüttelerinnen unsere Abwehr nun vermehrt unter Druck, was zu Fehlpässen führte. In der 86. Minute dann der Hammer der Gegnerin und das Ding saß….nichts zu machen für Alina.
Zum Schluss ging Nicole nochmal durch alleine aufs Tor zu und traf erst den gegnerischen Torwart und dann das Tor zum 4:1 Endstand (88. Minute) .
Fazit: Es gibt noch viel zu tun, doch einige sehr gute Ansätze waren zu sehen. Äußerst positiv ist unser Neuzugang Julia Trabe aufgefallen, die sowohl im Mittelfeld, als auch in der Abwehr solide, gute Leistungen gebracht hat.
Spielbericht von Juliane Adler
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Trainingsauftakt in Tornesch
Am Freitag, den 16.07.2010 war es endlich so weit. 17 Mädels (einige auf Grund von Arbeit oder Urlaub noch nicht dabei) fanden sich zum 1. Training der Verbandsligasaison 2010 / 2011 in der Friedlandstraße ein.
Am Anfang stand ein kleines Fotoshooting, danach folgte dann die doch recht schweißtreibende Trainingseinheit. Zum Schluss wurde noch in den Geburtstag unserer Zwillinge Sarah und Melissa rein gefeiert. Alles in Allem ein gelungener Auftakt.
Das erste „offizielle“ Training mit unserem neuen Trainer-Team Thorsten und Rainer war zwar anstrengend, doch hat es vor Allem mal wieder richtig Spaß gemacht das runde Leder zu treten.
In 2 Wochen ist bereits das erste Testspiel angesetzt, wie man dem Terminkalender entnehmen kann. Dementsprechend wird es ab Mittwoch weiter ordentlich zur Sache gehen, schließlich wollen und sollen wir für diesen ersten Test in der neuen Saison schonmal mit Fitness und Kondition glänzen.
Bericht von Juliane Adler
14ter Platz bei Turnier für Firmen und Vereine in Tornesch
Auch in diesem Jahr nahmen die FCU-Ladies an dem Turnier für Firmen und Vereine aus Tornesch, dem Heinz-Jopp-Pokal, teil. Es war die 6. Auflage dieses gut besuchten Turniers - 20 Mannschaften waren dabei!
Insgesamt waren wir dann 8 (Robert, Finn, Alina, Sarah, Mitschel, Hanna, Porki und Krabbe).
Im ersten Spiel machte sich dann doch schon die etwas längere Pause bemerkbar und wir kamen nur zu wenigen Angriffen, hatten in der Defensive jedoch alle Hände voll zu tun. Besonders Robert wurde im Tor des Öfteren auf die Probe gestellt. Die Jungs von „Lifestyle“ spielten uns gekonnt aus. Unsere Abwehr war leider sehr ungeordnet und so ging das Spiel mit 4:0 verloren. Nennenswert wäre noch ein guter Angriff durch Sarah, die zwei Männer stehen ließ und sich schön über die rechte Seite durchsetzte, allerdings ohne Erfolg.
Das Zweite Spiel gegen den „Croque Laden“ sollte dann noch deutlicher ausfallen. Die Männer spielten uns nicht nur aus, sondern auch unere gesamte Ordnung war hinüber und somit verloren wir völlig verdient mit 5 zu 0, da wir hinten komplett aufmachten.
Im letzten Gruppenspiel mussten wir gegen „Cecilien-Burg“ antreten. Das Spiel war recht ausgeglichen, mit etwas mehr Ballanteil für den Gegner. Diese erzielten dann auch das 1:0, welches sie bis zum Ende hielten (wir durften unser Können noch etwas länger als alle anderen Partien unter Beweis stellen ;-) ).
Nochmal vielen Dank an die super Organisation und das schöne Turnier an alle, die dies aufgezogen haben. Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können, um dann vielleicht mal die Top Ten anzustreben! :-D
Bericht von Juline
_________________________________________________________________________________Gelungene Saisonabschlussfeier!
Am Freitag, den 04. Juni 2010 fand Sie endlich statt, die Saisonabschlussfeier der FCU-Ladys. Nach dem Motto "Verrückt gekleidet" trafen wir uns bei Traumwetter im Garten von Mitchel. Vielen Dank an dieser Stelle an Mitchel und ihre Familie, dass wir bei Ihnen feiern konnten.
Natürlich durften die üblichen Reden und Danksagungen an diesem Abend nicht fehlen. So ließ sich der Festausschuss nicht lumpen und fasste die vergangene Saison im Rahmen eines Gedichtes nochmals zusammen. Ein wirklich gelungener, toller und lustiger Vortrag!
Zahlreiche Geschenke wurden überreicht für einen tollen Einsatz in der verganenen Saison (Mannschaftsrat, Co-Trainer-Tätigkeit, Homepagegestaltung, Dr. Zippel ....).
Mille bekam als Torschützenkönigin einen kleinen Pokal überreicht. Mit 11 Toren hat sie Alina ganz knapp hinter sich gelassen. Anzumerken ist, dass Mille verletzungsbedingt erst ab der Rückrunde wieder am Start war. Eine tolle Leistung!
Nachdem sich am reichhaltigen Grill- und Salatebüffet gestärkt wurde, folgten ein Fussi-Julklapp (Haarbänder haben wir jetzt wirlich für alle!) und zahlreiche Spiele - bekannt aus Fernseh und Rundfunk. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel gelacht habe!
Natürlich wurde auch alles wieder auf zahlreichen Foto´s festgehalten, die in Kürze zur Verfügung gestellt werden!
Vielen Dank für diesen tollen und gelungenen Saisonabschluss!
Am Ende wurden wir Gruppen-Dritter und mussten im Neun-Meter schießen die Plätze von 16 bis 13 entscheiden. Das Erste wurde gewonnen, das Zweite verloren.
FAZIT: Die Anfänglichen Schwächen in der Abwehr wurden durch Umstellen behoben. Dank unserer „Aushilfen“ Robert, der eine tolle Leistung im Tor ablieferte und uns somit vor höheren Niederlagen bewarte, und Finn, erst 13 Jahre jung (Bruder von Alina), der in der Abwehr und auch im Mittelfeld super Aktionen hatte, haben wir dieses Turnier mit einem guten 14. Platz abgeschlossen, der, wenn man bedenkt, dass außer uns „Ladies“ nur Männermannschaften antraten, mit Vereinsfußballern, doch ein kleiner Erfolg ist und wir mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Alles in Allem hat es Spaß gemacht und es wurde niemand verletzt.
In unserem dritten Spiel gegen den „Angelverein“ haben wir dann auf 3 – 1 – 1 umgestellt. Diesmal gelang es uns besser, das Spiel aufzubauen und wir führten schnell durch Alinas Tor mit 1:0. Nach weiteren schönen Angriffen und gewonnenen Zweikämpfen in Abwehr und Mittelfeld war es wieder Alina, die „Netzte“. Endstand 2 zu 0 für die FCU- Ladies.
Am Samstag, den 19.06.2010, war es mal wieder an der Zeit, sich am Tornescher Sportplatz einzufinden und endlich mal wieder das Leder zu kicken. Da die Sommerpause noch anhält, war die Beteiligung in unseren Reihen doch eher spartanisch. Doch zum Glück hatten wir unterstützung von Robert im Tor und Finn Luca in der Abwehr / Mittelfeld.
Auf einigen Positionen etwas umgestellt startete die 2. Halbzeit dann sehr zerfahren. In der 1. Hälfte noch durch enormes Laufpensum geglänzt, hatte wir mit Organisation von Spielaufbau und Zuteilung der Gegenspieler unsere große Mühe. Dementsprechend fehlte die Ordnung im Mittelfeld, sodass das neue Sturmduo M.Büscher/H.Kier kaum an Bälle kam. So war es dann auch Melissa, die ein ums andere Mal mit nach hinten arbeitete und mit Ball im Gepäck wieder nach vorn stürmte. Leider blieben jegliche Chancen ihrerseits, auch jene, die sie damit einleitete erfolglos. Hanna waren damit noch 2 Großchancen gegönnt, die sie mit ein bisschen mehr Sturmerfahrung sicherlich eher genutzt hätte. Auch das Team aus Rethwisch war eher darauf bedacht, sich selbst zu organisieren und kam lediglich zu 2 Eckbällen, die allerdings für uns keine Gefahr bedeuteten.
Und so ging es dann los... In der Kabine von Trainer Engels noch auf die Viererkette des Gegners hingewiesen und eingestellt, ließen wir uns gleich zu Beginn überrennen und für fehlende Deckungsarbeit bestrafen. Erinnerungen an vergangene Saison wurden wach. Doch glücklicherweise wurde der Angriff mit einem Schuss neben das Gehäuse von Jennifer Butterfield abgeschlossen. In Spielminute 5 folgte dann unsere (erste) Antwort. Johanna Stutzke, in Höhe des Mittelkreises Ball führend, spielte den Ball über die gegnerische Abwehrreihe in den Lauf von Alina Stein, die ihre Gegenspielerin klassisch ausspielte und zum 0:1 einnetzte.
„Union Tornesch – Niendorfer TSV 5:2“ oder „Fünf Spiele, 15 Punkte!!!“