Bereits seit einigen Jahren wird von den örtlichen Zeitungen wie den Uetersener Nachrichten, Pinneberger Tageblatt etc. regelmäßig über unsere Damen-Mannschaft berichtet.
Wir freuen uns sehr über diese ausführliche Berichterstattung und stellen alle Berichte auch hier bei uns auf der Homepage zum Lesen zur Verfügung!
Viel Spaß beim Lesen!
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Eberhardt übernimmt Tornesch-Frauen
TORNESCH. Nur vier
Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Appener Almtweg und der
Tornescher Friedlandstraße, jeweilige Heimat der Fußballerinnen von TuS
Appen und Union Tornesch - eigentlich ein Katzensprung.
Für
Peter Eberhardt aber liegen zwischen beiden Vereinen Welten. Hatte der
Trainer beim Landesliga-Absteiger TuS Appen zuletzt ständig mit
mangelnder Trainingsbeteiligung und arger Personalnot zu kämpfen, so
eröffnen sich für ihn bei seinem neuen "Arbeitgeber" ganz neue
Möglichkeiten.
"In Tornesch ist die Leistungsdichte viel höher.
Da habe ich 20 Mädels, die alle auf ähnlichem Niveau spielen können", so
Eberhardt, der als künftiger Coach des Verbandsligisten wohl die Qual
der Wahl haben wird.
Entsprechend ambitioniert sind auch seine
Ziele: es seinem Vorgänger Reiner Koppers gleichtun und Platz fünf aus
der Vorsaison verteidigen.
Den Einstieg beim FCU erleichtern
werden ihm wohl insbesondere Yvette Schilke, Saskia Bannert und Jenny
Dreier, die schon zu Jugend-Zeiten beim TSV Uetersen unter Eberhardt
spielten.
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FCU-Frauen feiern ihre beste Saisonbilanz
TORNESCH. Der Frust über
das 0:3 (0:2) im letzten Saisonspiel beim SC Nien sted ten währte nur
kurz. Daheim an der Tornescher Friedlandstraße erwartete die
Union-Fußballerinnen ja noch ein reich gedeckter Tisch mit Freibier und
Wurst - schließlich sollte die erfolgreichste Spielzeit einer
FCU-Damenmannschaft (37 Verbandsliga-Punkte, Einzug ins
Pokal-Halbfinale) auch gebührend gefeiert werden.
"Hätte mir vor
Saisonbeginn jemand erzählt, was wir bewerkstelligen würden, hätte ich
glatt abgewunken", blickt Coach Reiner Koppers stolz auf das Erreichte
zurück. Der Auftritt in Nien stedten dürfte hingegen wohl nicht in die
FCU-Geschichtsbücher eingehen. Mit Ausnahme eines Lattenkrachers von
Hanna Kier hatten die Gäste beim Tabellensiebten nicht viel zu bieten.
"Eigentlich
sollte man auf Grand flach spielen. Wir haben es hingegen nur mit hohen
Bällen probiert", kritisierte Koppers, der neben den Gegentoren in der
16., 26. und 73. Minute letztlich einen verdienten Sieg des SC
Nienstedten sah.
Union Tornesch: Voß - S.
Büscher, Rossow, Koppers - Wulff (65. Kölln), Bollin (46. Bannert),
Langmaack, Kleinwort, Schröter - M. Büscher, Kier (73. Schommer).
Uetersener Nachrichten vom
Nach frühem Doppelschlag zu überheblich
Von Johannes Speckner
Fussball. Tornescherinnen machen beim 2:0-Sieg gegen St. Pauli aus haushoher Überlegenheit zu wenig Tore.Tornesch. „Schießt uns bitte nicht ab!“ Diesen frommen Wunsch äußerte der Trainer des FC St. Pauli, bevor sein Frauen-Team am Mittwochabend zum Verbandsliga-Nachholspiel bei den Frauen des FC Union Tornesch antrat, gegenüber FCU-Coach Reinhard Koppers. Obwohl die Gäste offensichtlich Angst vor einer Klatsche hatten, versuchten sie am Anfang, mitzuspielen, was aus ihrer Sicht ein großer Fehler war. Nach einem Traumpass von Claudia Langmaack setzte sich Union-Stürmerin Alina Sinah Stein vor dem gegnerischen Gehäuse durch und schob schon nach fünf Minuten zum 1:0 ein.
Nach dem folgenden Anstoß von St. Pauli eroberten die Tornescherinnen kampfstark auf der rechten Seite gleich wieder den Ball, den Hanni Schröter 30 Meter vor dem Gäste-Tor erhielt. Sie tanzte sich durch vier gegnerische Verteidigerinnen hindurch und erhöhte mit einem Heber, der oben links im Winkel landete, auf 2:0 (6.). „Nach diesem frühen Doppelschlag sind meine Spielerinnen wohl etwas überheblich geworden“, gab Koppers nach dem Abpfiff zu. Alle Union-Spielerinnen, auch die drei Verteidigerinnen Sarah Büscher, Jule Bade und Michelle Koppers, rannten mitunter kopflos nach vorne, weil sie unbedingt das Gäste-Gehäuse unter Beschuss nehmen wollten. Die St. Pauli-Spielerinnen hatten nun aber am eigenen Strafraum ein regelrechtes Abwehrbollwerk errichtet (neun Feldspielerinnen verteidigten, die zehnte lauerte im Mittelfeld auf lange Bälle). „Wir haben uns zwar bemüht und haben bis zum Strafraum auch gut gespielt – aber dort haben wir uns dann unheimlich schwer getan, durchzukommen“, gab Koppers zu. Dennoch hätten Melissa Büscher, Sonja Wulff und erneut Stein bei drei guten Chancen vor der Pause die Führung ausbauen können.
Auch in der zweiten Halbzeit war es immer wieder dasselbe Spielchen: Die Gäste schlugen den Ball hoch und weit heraus, die Gastgeberinnen nahmen ihn auf und trugen ihn wieder nach vorne. Eine gute Torchance besaß aber nur noch Christine Schommer, die für die angeschlagene Stein (fiel nach einem Foul unglücklich auf ihr Knie, das daraufhin dick wurde) ins Spiel gekommen war. Auf der Gegenseite war FCU-Keeperin Mareike Inken Voß fast beschäftigungslos: In beiden Halbzeiten musste sie jeweils nur einen halbhohen Ball, der aber mehr Befreiungsschlag als Torschuss war, aufnehmen. „St. Pauli hat keinen einzigen Angriff gestartet, sondern sich nur darauf konzentriert, unser Spiel zu stören“, so Koppers.
Gefragt, wieso die 60 Zuschauer an der Friedlandstraße keinen höheren Sieg sahen, entgegnete Koppers: „Wir führten zu schnell mit 2:0. Danach dachten meine Spielerinnen, den Gegner abschießen zu können, sind aber nicht mehr durch gekommen!“
______________________________________________Nach früher 2:0-Führung kam die Union-Offensive ins Stocken
TORNESCH. Unions Verbandsliga-Fußballerinnen machten kurzen Prozess. Wehe denjenigen, die sich nicht rechzeitig an der Friedlandstraße eingefunden hatten und die Anfangsphase verpassten. Nach nur sechs Minuten hatten Alina Stein (5.) und Hanni Schröter (6.) gegen Schlusslicht FC St. Pauli für klare Verhältnisse und ein erfolgversprechendes letztes Saisonheimspiel gesorgt. Dass die 70 Zuschauer letztlich nicht in den Genuss eines Schützenfests kamen, lag laut FCU-Coach Reiner Koppers nur an der mangelhaften Chancenauswertung. So blieb es in den folgenden 84 Spielminuten beim erfolglosen Union-Sturmlauf auf das Paulianer Bollwerk - und beim 2:0. Zum Saisonfinale am Sonntag um 15 Uhr in Nienstedten muss Koppers womöglich auf Alina Stein verzichten, die über Knieprobleme klagt. Union Tornesch: Voß - S. Büscher, Bade (60. Rossow), Koppers - Bollin, Langmaack, Wulff (75. Kölln), Schröter, Kleinwort - Stein (28. Schommer), M. Büscher
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FCU verpasst Revanche
Fußball Tornescherinnen in der Verbandsliga 0:0 gegen den SV Wilhelmsburg. Von Johannes Speckner
Tornesch. Einen Achtungserfolg gelandet, aber die Revanche für das Pokal-Aus verpasst: Die 1. Frauen des FC Union Tornesch trennten sich am Sonntagnachmittag mit einem 0:0-Unentschieden vom SV Wilhelmsburg. Gegen den Elbinsel-Klub hatten sie nur acht Tage zuvor am Ostersonnabend im Oddset-Pokal-Halbfinale eine bittere 2:4-Heimpleite kassiert. Nach dem Verbandsliga-Spiel analysierte FCU-Coach Reinhard Koppers: „Positiv ist, dass wir gegen das Team, das in unserer Staffel die bisher meisten Treffer erzielt hat, kein Gegentor kassiert haben!“ In einem guten Spiel boten sich den Gastgeberinnen selbst zahlreiche Torchancen, die sie aber nicht nutzen konnten. „Wir haben schönen Kombinationsfußball gezeigt, der wirklich gut aussah – das einzige Manko war wieder einmal unsere schlechte Chancenverwertung“, befand Koppers.
In der ersten Hälfte vergaben Sonja Wulff, Hanna Kier und Hanni Schröter gleich mehrere hundertprozentige Möglichkeiten. „Da hätten wir einfach in Führung gehen müssen“, schimpfte Koppers, der auf der Gegenseite im ersten Durchgang keine Gelegenheit der Gäste sah. Nach der Pause spielten die Tornescherinnen weiter offensiv nach vorne: Nadine Kleinwort und mehrmals Wulff verpassten das überfällige 1:0. Da die SVW-Torhüterin im Pokalspiel mehrere Schüsse nur abgeklatscht hatte, lauerten die Union-Spielerinnen zudem aufmerksam auf Abpraller – aber nun hielt die gegnerische Schlussfrau alle Bälle fest. „Das Manko, dass wir aus unserer Überlegenheit keine Siege machen, zieht sich wie ein roter Faden schon durch die ganze Saison“, klagte Koppers, neben dem mit Saskia Bannert, Jennifer Dreier, Anna-Lena Kölln und Christina Rossow nur vier Ersatzspielerinnen auf der Bank saßen.
Allerdings hatten auch die Wilhelmsburgerinnen noch zwei gefährliche Konter-Chancen, bei denen FCU-Keeperin Mareike Inken Voß gut gegen die beste SVW-Spielerin Janine Thormählen, die einst auch schon höherklassig aktiv war, rettete. Zudem hatte Voß Glück, als ein von den Gästen direkt aufs Tor gezirkelter Eckstoß an die Latte sprang. Durch das 0:0 verspielten die Wilhelmsburgerinnen vor 70 Zuschauern ihre letzte Titel-Chance und die Frauen des SC Eilbek, die an der Friedlandstraße vor Ort waren, feierten ihre Meisterschaft und köpften spontan noch zwei Flaschen Sekt. Koppers sprach derweil noch ein Sonderlob an Kier aus: „Sie hat erstmals als alleinige Stürmerin gespielt und gleich die Bälle gut verteilt und sich angeboten – das war sehr stark!“
Die nächste Chance, Tore zu schießen, haben die FCU-Frauen bereits am heutigen Mittwoch, 4. Mai, wenn sie um 18.30 Uhr an der Friedlandstraße zum Nachholspiel den FC St. Pauli empfangen.
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FCU-Frauen machen den Meister
TORNESCH. Revanche geglückt. Acht Tage nach dem Halbfinal-Aus im Oddset-Pokal gegen den SV Wilhelmsburg gaben die Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch die passende Antwort auf dem Platz.
Das 0:0 reichte, um die Titelträume des SVW endgültig platzen zu lassen und den SC Eilbek vorzeitig zum Meister zu machen. "Wir wollten zeigen, dass wir auch mal gegen ein Spitzenteam bestehen können", bilanzierte FCU-Coach Reiner Koppers zufrieden. Als "Frechheit" empfand er hingegen die Leistung von Schiedsrichter Michael Witte (TuS Appen). Koppers: "Der hat sich viel zu oft von außen beeinflussen lassen." Morgen treten die FCU-Frauen ab 18.30 Uhr zum letzten Heimspiel der Saison gegen Schlusslicht FC St. Pauli an.
Union Tornesch: Voß - S. Büscher, Koppers, Bade - Langmaack, Bollin, Wulff, Schröter, Stein, Kleinwort - Kier.
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Uetersener Nachrichten vom
Tornesch. Bereits am Ostersonnabend empfingen die Frauen des FC Union Tornesch im Halbfinale des Oddset-Pokals ihren Verbandsliga-Rivalen SV Wilhelmsburg. Das erste Ärgernis gab es schon vor dem Anpfiff, denn es erschien kein Schiedsrichter. „Das ist bei einem Pokal-Halbfinale eine Frechheit“, schimpfte FCU-Coach Reinhard Koppers. So pfiff ein „neutraler“ Schiedsrichter des Wilhelmsburger Nachbarvereins Klub Kosova, der mit den SVW-Frauen an die Friedlandstraße gereist war. „Wir mussten uns mit diesem Referee einverstanden erklären, andernfalls wären wir zum kampflosen 0:3-Verlierer erklärt worden“, erläuterte Koppers. Nach fünf nervösen Anfangsminuten waren die Tornescherinnen zunächst überlegen und hatten zwei gute Chancen. „Der Gegner hat uns wohl unterschätzt und traf erst 25 Minuten vor dem Anpfiff ein“, so Koppers.
In der 19. Minute schob Alina Sinah Stein nach einem flachen Zuspiel, an dem die Gäste-Torhüterin vorbeirutschte, zum 1:0 ein. Zwei Minuten später tankte sich Hanni Schröter mit einem herrlichen Alleingang durch, verpasste aber gegen die sehr gut reagierende Keeperin das 2:0. Auf der Gegenseite köpfte eine SVW-Spielerin nach einem Eckstoß aus dem Gewühl heraus zum 1:1 ein (30.). Nur zwei Minuten später setzte sich Janine Thormählen, die stärkste Wilhelmsburgerin, die einst auch schon höherklassig spielte, über die rechte Seite durch und schob den Ball zum 1:2 in die lange Ecke. „Nach diesem Doppelschlag dachten wohl alle, dass wir einknicken – aber dem war nicht so“, freute sich Koppers, dass sein Team postwendend zum 2:2 ausglich: Steins 18-Meter-Schuss hielt die Keeperin nicht fest, Sonja Wulff setzte nach und schob zum 2:2 ein (34.). Kurz vor der Pause verpasste Stein das 3:2, als die Torhüterin ihren Schuss noch soeben um den Pfosten herumlenkte.
Das in der ersten Halbzeit hochklassige Spiel verlor vor 160 Zuschauern nach dem Seitenwechsel an Tempo und verflachte. Schröter verpasste das 3:2 (48.), ehe der Referee dem Elbinsel-Team einen umstrittenen Freistoß zusprach; dieser senkte sich über die Tornescher Abwehrmauer und Torhüterin Mareike Inken Voß hinweg zum 2:3 ins Netz (59.). „Ich bin selbst Schiedsrichter und weiß, dass das kein Freistoß war, denn zuvor gab es ein normales Laufduell – und wir spielen Fußball und nicht Hallenhalma“, schimpfte Koppers, dessen Elf nach dem Rückstand aufmachen musste und durch einen Konter das 2:4 kassierte (70.). „Obwohl wir den Einzug ins Finale verpasst haben, hat meine Mannschaft eine ganz starke Leistung gezeigt“, lobte Koppers und vermutete: „Wenn uns 2:0 gelungen wäre, wäre es sicher ganz anders ausgegangen!“
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Packender Pokalfight hinterlässt Spuren
TORNESCH. Fußball ist
und bleibt eben ein schnelllebiges Geschäft. An dieser Feststellung
haben derzeit auch die Damen von Union Tornesch zu knabbern, lagen bei
ihnen zwischen "Vereinsgeschichte geschrieben" und "höchste Saisonpleite
kassiert" doch nur 48 Stunden.
Zu wenig Zeit, um die Akkus nach
dem 2:4 (2:2) im Oddset-Pokal-Halbfinale gegen den SV Wilhelmsburg
pünktlich zum Verbandsliga-Duell mit dem Bramfelder SV wieder
aufzuladen. Boten die Tornescherinnen den Zuschauern an der heimischen
Friedlandstraße gegen Titelverteidiger Wilhelmsburg noch einen
packenden Pokalfight mit Toren von Alina Stein und Sonja Wulff und
erzielten zugleich mit dem knappen Halbfinalaus die beste Platzierung
in der FCU-Frauenhistorie, so gab es beim 0:5 gegen Bramfeld deutlich
mehr Schatten als Licht zu sehen.
Spritziger und wacher
präsentierte sich der Tabellenzweite, der zugegebenermaßen bereits im
Pokal-Viertelfinale die Segel streichen und sich somit nicht der viel
besagten Doppelbelastung aussetzen musste. Kleiner Trost: Auch wenn
Union als Liga-Fünfter längst nicht mehr um den Titel mitspielt, so
könnten die Tornescherinnen etwa dem Dritten SV Wilhelmsburg - diesmal
im Kampf um Punkte - bei einem Heimerfolg am Sonntag ab 15 Uhr nochmal
gehörig Salz in die vermeintliche Meistersuppe streuen.
Der SVW
dagegen peilt das Double an. Teil eins der Mission soll dann
voraussichtlich am 14. Mai mit einem Sieg im Pokalfinale über
Regionalligist Bergedorf 85 erfüllt werden.
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FCU-Frauen: Dritte Pleite in Folge
TORNESCH. Jenny Dreier
hatte die Qual der Wahl. Als einzige zum Auswärtsduell gegen Blau-Weiß
Ellas mitgereiste Ergänzungsspielerin der Verbandsliga-Fußballerinnen
von Union Tornesch hatte die 19-Jährige "freie Platzwahl" auf der
FCU-Bank.
Gar keine Wahl hatte Trainer Reiner Koppers, dessen
Team sich praktisch von allein aufstellte. "Wir gehen momentan auf dem
Zahnfleisch", machte Koppers diesmal insbesondere die großen
Personalsorgen für das 0:3 (0:3) verantwortlich.
So standen etwa
mit den Büscher-Zwillingen Melissa und Sarah (Schichtdienst) sowie
Meike Bollin (Urlaub) gleich drei Leistungsträgerinnen nicht zur
Verfügung. Nach vielversprechenden Anfangsminuten sorgten drei
Nackenschläge (10./17./27.) relativ schnell für klare Verhältnisse und
die dritte FCU-Pleite in Folge. Besserung scheint auch vor dem morgigen
Heimspiel gegen den SC Vier- und Marschlande (19.30 Uhr) nicht in Sicht,
verletzte sich doch nun auch noch Yvette Schilke (Knöchel).
Union Tornesch: Voß - Langmaack, Koppers, Rossow - Schröter, Kleinwort, Stein, Kier, Wulff - Schommer, Schilke (60. Dreier).
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Uetersener Nachrichten vom
FCU-Frauen schlagen sich selbst
Von Johannes Speckner
Fussball. Tornescherinnen kassieren 0:4-Heimpleite gegen den Spitzenreiter SC Eilbek.Tornesch. Die Frauen des FC Union Tornesch haben sich am Sonntag mit einer ernüchternden 0:4-Heimpleite gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter SC Eilbek vorzeitig aus dem Kampf um die Hamburger Meisterschaft verabschiedet. „Bei nun zehn Punkten Rückstand auf Eilbek und nur noch sechs ausstehenden Partien müssen wir uns keinen Illusionen mehr hingeben“, hakte auch FCU-Coach Reinhard Koppers den Titel ab. Zur deutlichen Niederlage gegen Eilbek sagte er: „Im Großen und Ganzen war der Gegner zwar besser, aber wir haben uns in erster Linie selbst geschlagen – und das tut mir sehr weh!“ Dabei begannen die Gastgeberinnen gut und waren in den ersten zehn Minuten überlegen, ehe sie sich vom Gegner in die eigene Spielfeldhälfte zurückdrängen ließen. Als in der 23. Minute eine hohe Flanke in den Tornescher Strafraum segelte, rief FCU-Keeperin Mareike Inken Voß selbstbewusst „Torwart“, um zu signalisieren, dass sie den Ball fangen würde; dieser setzte dann aber so unglücklich vor ihr auf, dass er über sie hinweg ins Netz sprang.
Anschließend spielte sich die faire Partie vor 90 Zuschauern zumeist im Mittelfeld ab; die Koppers-Elf konnte sich keine klare Torchance erspielen, nur einige Versuche aus der Distanz von Hanni Schröter brachten das SCE-Gehäuse in Gefahr. Kurz vor der Pause wollte Sonja Wulff einen Ball eigentlich von hinten nach vorne schlagen – traf ihn aber so unglücklich, dass eine Gäste-Stürmerin zum 0:2 vollendete (43.). „In der Pause haben wir uns vorgenommen, noch einmal von vorne anzufangen“, so Koppers. Gegen zwei gegnerische Viererketten gab es für die FCU-Frauen, die selbst mit fünf Mittelfeldkräften agierten, aber kein Durchkommen. Auf der Gegenseite erkämpfte sich Melissa Büscher im Mittelfeld den Ball – und spielte einen Rückpass genau in den Lauf einer Eilbekerin, die aus 16 Metern zum 0:3 ins lange Eck schob (60.). Koppers haderte: „Schon wieder so ein Geschenk für den Gegner!“
Wenig später ließ sich Melissa Büscher entnervt auswechseln – und es wurde noch schlimmer: In der 80. Minute kam ein 30-Meter-Freistoß der Gäste eigentlich genau auf Voß, die aber erneut patzte: Durch die Beine ließ sie die Kugel ins Netz rutschen. Zu allem Unglück schied FCU-Stürmerin Sinah Alina Stein auch noch verletzt aus. „Wenn wir weniger Geschenke verteilt hätten, wäre auf jeden Fall ein Unentschieden möglich gewesen“, so Reinhard Koppers, der seinen Defensiv-Spielerinnen Meike Bollin, Nicole Kleinwort und Michelle Koppers noch ein Lob aussprach: „Sie haben alles gegeben und Bollin hat den Libero aufgelöst, um das Mittelfeld zu unterstützen – das war gut!“
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"Tornesch schlägt sich selbst"
TORNESCH. Die Fahnen an
der Tornescher Friedlandstraße hängen in dieser Woche auf Halbmast. So
ärgerlich, so bitter, so demütigend war die 0:4 (0:2)-Heimpleite der
Fußball-Frauen von Union Tornesch gegen Verbandsliga-Primus SC Eilbek.
Vier Worte genügten laut FCU-Coach Reiner Koppers, um den Spielverlauf
zu beschreiben: "Tornesch schlägt sich selbst." Dabei zeigten sich seine
Schützlinge in den ersten 20 Spielminuten doch gut erholt vom 0:2 aus
der Vorwoche gegen Altona 93 und begegneten dem Spitzenreiter durchaus
auf Augenhöhe - bis zur 23. Minute, als das Unheil aus FCU-Sicht seinen
Lauf nahm.
Nach einer hohen SCE-Flanke in den Tornescher
Strafraum verschätzte sich Keeperin Mareike Voß, ließ den Ball vor ihr
auf- und über sie hinweg zum 0:1 ins Tor prallen.
Kurz vor dem
Pausentee dann der nächste Union-Schock: Nach einem Mittelfeldgeplänkel
rutschte das Leder zu einer SCE-Stürmerin durch, die daraufhin
unbedrängt einschob. "Da hat Eilbek eigentlich keine echte Torchance und
führt trotzdem mit 2:0", verschlug es Koppers fast die Sprache.
Fassungslosigkeit machte sich hingegen nach dem 0:3 (60.) und dem 0:4
(80.) breit. Erst bediente Melissa Büscher eine gegnerische Stürmerin
mustergültig per Steilpass, dann patzte erneut Torhüterin Voß bei einem
35-Meter-Freistoß.
Von einem Fernschuss Hanni Schröters mal abgesehen, erwischte aber auch die FCU-Offensive einen "rabenschwarzen Tag".
Chance auf Wiedergutmachung bietet sich nun am Sonntag ab 11 Uhr bei Blau-Weiß Ellas.
Union Tornesch: Voß - Bollin, Koppers, Bade - Kleinwort, Langmaack, S. Büscher, Schröter, Wulff - M. Büscher (65. Trabe), Stein (69. Schilke).
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Besinnung auf alte Zeiten
TORNESCH. So manch ein
aktiver Verfolger der Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch
dürfte es bereits beim glanzlosen 4:0-Erfolg über den Meiendorfer SV aus
der Vorwoche geahnt haben.
Um auch den Top-Teams der Liga
Paroli bieten zu können, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung.
Stellten Hanni Schröter, Alina Stein, Melissa Büscher sowie Sonja Wulff
den Pflichtsieg gegen den Tabellenvorletzten aus Meiendorf noch sicher,
so wirkte die FCU-Offensivabteilung beim 0:2 (0:1) bei Altona 93 wie
abgemeldet.
Die Hamburgerinnen dagegen agierten zielstrebig,
ballsicher und kauften Union über sehenswert vorgetragene Angriffe über
die Außenbahnen schnell den Schneid ab. Da war es nicht verwunderlich,
dass das Altonaer Führungstor (7.) aus solch einem Flügellauf
resultierte.
Auf eine passende Antwort seiner Schützlinge
wartete FCU-Trainer Reiner Koppers jedoch vergebens. Stattdessen
drängten sich Koppers nach einem unglücklichen Zusammenprall zwischen
Meike Bollin und Claudia Langmaack eher neue Fragen auf: "Wie geht es
beiden? Wie sollen wir bloß zu neunt ein Tor erzielen?"
Nach
längerer Behandlungspause aber schleppten sich beide Beteiligten wieder
zurück aufs Feld. "Danach war es aber auch um die letzte Sicherheit
geschehen", erklärt Claudia Langmaack.
Der Genickbruch folgte
dann ein paar Minuten nach dem Pausentee - 0:2 (49.). "Wir müssen uns
wieder auf das besinnen, was wir in der Hinrunde gezeigt haben: Fußball
zu zelebrieren", so Langmaack, die am Sonntagnachmittag gegen
Spitzenreiter SC Eilbek (15 Uhr) auf Besserung hofft.
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Uetersener Nachrichten - online -
Danach waren die Gastgeberinnen weiter am Drücker und schlugen eine Flanke nach der anderen in den Strafraum der Tornescherinnen, die oftmals nur auf Kosten von Eckstößen klären konnten. Auf der Gegenseite sorgten die wenigen Union-Konter kaum einmal für Gefahr, denn spätestens am gegnerischen Strafraum verloren die Gäste stets den Ball. „Wir hatten keine richtige Torchance“, musste Koppers zugeben, dass 93-Torhüterin Jenny Schleinitz einen ruhigen Nachmittag hatte. Als sich die Tornescherinnen Meike Bollin und Claudia Langmaack bei einem unglücklichen Zusammenprall verletzten, standen kurzzeitig nur neun FCU-Spielerinnen auf dem Platz – ein weiteres Gegentor ließ Voß aber zunächst nicht zu. Nach dem Seitenwechsel bauten die Hamburgerinnen ihre Führung aber aus: Nach einem Eckstoß, den die Gäste nicht entschlossen genug klärten, konnte die 93-Spielerin Vukani Lawrence den Ball von der Strafraumgrenze aus ungehindert ins lange Eck schießen.
„Das hätte so nicht passieren dürfen, zumal wir zu diesem Zeitpunkt in Überzahl waren, da eine Altonaerin behandelt wurde“, schimpfte Koppers. Anschließend waren die Gastgeberinnen dem dritten Tor näher als die Tornescherinnen dem Anschlusstreffer: „Wir können uns bei Voß, die mehrmals ausgezeichnet gerettet hat, bedanken, dass wir nicht noch deutlich höher verloren haben“, so Koppers. Die Zwillinge Melissa und Sarah Büscher, die erst in der Pause an der Griegstraße eintrafen, da sie vorher arbeiten mussten, konnten auch nicht mehr für die Wende sorgen. Obwohl die FCU-Frauen als Rang-Fünfter nun schon sieben Punkte hinter dem Spitzenreiter SC Eilbek liegen, hakt Koppers die Meisterschaft noch nicht ab: „Es stehen ja noch sieben Spiele an!“
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Uetersener Nachrichten vom
FCU-Frauen stürmen ins Halbfinale!
Fußball Tornescherinnen steigern sich beim 4:1 gegen Niendorf nach der Pause – Stein gelingt ein Hattrick. Von Johannes Speckner
Tornesch. Die Frauen des FC Union Tornesch haben erstmals überhaupt den Einzug ins Halbfinale des Hamburger Verbandspokals, genannt „Oddset-Pokal“, geschafft! Am Sonntagmittag taten sie sich im Viertelfinale gegen den Niendorfer TSV vor 90 zahlenden Zuschauern allerdings zunächst sehr schwer: „Ich habe noch nie eine so schlechte erste Halbzeit von meinem Team gesehen“, so FCU-Coach Reinhard Koppers, der schimpfte: „Mindestens 80 Prozent der Bälle, die wir nach vorne gespielt haben, sind an den Gegner gegangen!“ Normalform erreichten bei den Tornescherinnen zunächst nur Torhüterin Mareike Inken Voß und Libero Michelle Koppers: „Sie haben gerettet, was es zu retten gab“, so Koppers.
In der 25. Minute traf eine NTSV-Spielerin per Kopf den Pfosten und im Gegenzug gab es die einzige Union-Chance der ersten Halbzeit, als Alina Sinah Stein alleine auf die Gäste-Keeperin zulief, aber an dieser scheiterte. In der 35. Minute gingen die Niendorferinnen dann in Führung. „Da sind wir mustergültig ausgespielt worden“, gab Reinhard Koppers zu und sinnierte: „Vielleicht war mein Team übermotiviert, vielleicht haben wir aber auch am Freitagabend im Training zu sehr angezogen!“ Die deutliche Pausen-Ansprache, die der Coach an sein Team richtete, fruchtete jedenfalls: Die Tornescherinnen gingen aus der Kabine und legten den Schalter um.
Und bereits 20 Sekunden nach dem Wiederbeginn kamen sie zum Ausgleich: Hanni Schröter bediente nach dem Anstoß die außen lauernde Stein, die nach vorne lief und den Ball nach innen legte, wo Sonja Wulff zum 1:1 einschob (46.). Dann begann quasi die „Alina-Stein-Show“, denn die FCU-Stürmerin fabrizierte einen lupenreinen Hattrick. In der 57., 64. und 72. Minute traf die 20-Jährige nach dem immer wieder gleichen Muster: Sie wurde über die rechte Seite steil geschickt, lief jeweils ihrer Gegenspielerin davon und vollstreckte alleine vor der NTSV-Torhüterin dreimal eiskalt. Die Niendorferinnen gaben sich derweil keinesfalls geschlagen, hatten aber Pech, dass beim Stand von 2:1 für Tornesch ein Schuss an die Latte des von Voß gut gehüteten FCU-Gehäuses klatschte.
Eine weitere Großchance vergaben die Gäste, ehe sie per Freistoß noch einmal die Latte trafen (75.). Wenig später sah eine NTSV-Spielerin wegen Meckerns noch die Gelb-Rote Karte; einige Konter-Chancen zu einem noch höheren Sieg vergaben die Gastgeberinnen. „Wir haben uns nach der Pause deutlich gesteigert, das Spiel in der zweiten Halbzeit klar dominiert und am Ende verdient gewonnen“, so Reinhard Koppers, der neben der dreifachen Torschützin Stein auch Michelle Koppers und Voß eine „sehr starke Leistung“ attestierte.
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FC Union: Verdientes 1:0
TORNESCH. Die Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch weckten Erinnerungen bei ihrem Coach Reiner Koppers. Erinnerungen an den Auftritt beim TSV Niendorf vor einer Woche, als die FCU-Damen trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht über ein 3:3 hinauskamen. Ähnliche Szenen spielten sich auch in der ersten Halbzeit der Auswärtspartie beim TSV DuWo 08 ab. "Wir haben uns Chance um Chance erspielt, konnten aber keine davon nutzen", sagte Mittelfeldspielerin Claudia Langmaack. Erlöst wurde Union von Hanni Schröter, die fünf Minuten nach Wiederbeginn mit einem Kunstschuss die Führung "herbeizirkelte". Zwar verlagerte sich die Partie danach zunehmend in die Hälfte der Gäste, doch spätestens bei Keeperin Mareike Voß war es dann vorbei mit den Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen. Letztlich ein verdienter 1:0-Erfolg, der im Tornescher Lager Zuversicht verbreiten dürfte. Am Sonntag nämlich steht ab 11 Uhr das Oddset-Pokal-Viertelfinale gegen TSV Niendorf an.
- aus Pinneberger Tageblatt / online -
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Uetersener Nachrichten Online
Schröter schießt FCU-Frauen zum Sieg
Fußball Tornescherinnen mit 1:0 beim TSV DuWo 08 – am Ende hielt Torhüterin. Voß die drei Punkte fest - Von Johannes Speckner
Hamburg. Im Duell zweier Tabellennachbarn feierten die Frauen des FC Union Tornesch am Sonntag einen 1:0-Sieg beim TSV DuWo 08 und zementierten ihren fünften Platz in der Verbandsliga: Der Vorsprung auf DuWo (Rang-Sechster) beträgt nun neun Punkte. „Wir haben verdient gewonnen“, so Union-Coach Reinhard Koppers, der an der Sthamerstraße in Wohldorf-Ohlstedt im Nordosten Hamburgs einen ähnlichen Verlauf wie im Hinspiel (1:1 am 17. Oktober 2010) sah: In der ersten Hälfte waren die Tornescherinnen überlegen, im zweiten Durchgang war DuWo stärker.
Das FCU-Team machte im Heinrich-Kruse-Stadion, dessen Rasenplatz erstmals in 2011 wieder bespielbar war, von Beginn an Druck und war feldüberlegen. „Wir wollten dem Spiel gleich den Stempel aufdrücken“, so Koppers. In der siebten Minute lief Christine Schommer alleine aufs gegnerische Gehäuse zu und scheiterte. Es folgte ein gefährlicher Torschuss von Hanni Schröter, den die DuWo-Torhüterin stark hielt (10.). Als „die mit Abstand stärkste Spielerin des Gastgebers“ lobte Koppers die gegnerische Keeperin Tanja Sierk, die auch alle weiteren Schüsse in der ersten Halbzeit abwehrte. Auf der Gegenseite musste die Union-Torhüterin Mareike Inken Voß nur ein paar hohe Bälle abfangen und war ansonsten beschäftigungslos.
Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gingen die Tornescherinnen dann in Führung: Yvette Schilke erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und bediente Schröter, die aus 18 Metern wuchtig abzog – 1:0 (50.)! „Das war ein typischer Schröter-Schuss“, so Koppers, der gerne häufiger solche Versuche aus der Distanz sehen würde: „Im Training schießen unsere Spielerinnen immer aus allen Lagen aufs Tor, nur im Spiel trauen sie sich das leider meistens nicht zu!“ Nach dem Treffer hielt das Union-Team noch zehn Minuten lang die Fäden in der Hand, ehe vor 50 Zuschauern die Gastgeberinnen aufkamen und mächtig auf den Ausgleich drängten.
„Auch, weil unter der Woche einige Spielerinnen krankheitsbedingt nicht trainieren konnten, wurde es für uns immer schwieriger“, so Koppers, dessen Team sich zunehmend in die Defensive gedrängt sah und kaum noch Entlastungsangriffe starten konnte. Die DuWo-Frauen versuchten es gegen die nicht allzu groß gewachsene Gäste-Torhüterin immer wieder mit hohen Bällen. „Voß hat aber ganz hervorragend die Übersicht behalten“, so Koppers, der in der 75. Minute „durchatmete“, als ein Schuss nur knapp über die Latte strich. Mit einer defensiveren Grundformation gelang es den Gästen, das Ergebnis zu verwalten, bis der Abpfiff ertönte. Schröter und Alina Sinah Stein („Sie haben vorbildlich gekämpft!“) sowie Sarah Büscher („Sie war sehr gut als Libero!“) bekamen noch ein Sonderlob von Koppers.
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Sarah Büscher füllt die Lücke im Unioner Tor auf
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Hanni Schröter (rechts, Union Tornesch ) gegen Niendorfs Nadine Weissel. Bergmann
TORNESCH. Was für Torhüter gilt, die sich als Feldspieler versuchen, lässt sich zweifelsohne auch für den umgekehrten Fall beschreiben: mit Risiko behaftet. Einen Vorwurf aber wollte Reiner Koppers seiner "Ersatz"keeperin Sarah Büscher nicht machen, als sich die eigentliche Mittelfeldakteurin der Verbandsliga-Damen von Union Tornesch bei einem Freistoß in der 70. Minute verschätzte und so ihren Teil zum 3:3-Ausgleich (gleichzeitig auch der Endstand) des TSV Niendorf beitrug. "Stammkeeperin Mareike Voß ist im Urlaub und da musste halt jemand einspringen", erklärt der FCU-Coach.
Zuvor hatten Alina Stein (24./58.) und Nicole Kleinwort (34.) den 0:2-Rückstand (8./20.) in eine 3:2-Führung umgemünzt und ihren Trainer somit wieder gnädig gestimmt. "Ärgerlich, dass wir nach der Aufholjagd doch noch zwei Punkte abgeben mussten", bekamen Koppers Schützlinge doch immer mehr Oberwasser. Für den ersten Punktspiel-Dreier im Jahr 2011 haben sich die Union-Damen nun das Gastspiel am Sonntag ab 11 Uhr beim TSV DuWo 08 ausgeguckt. Eine Woche später gibt es dann ein Wiedersehen mit den Niendorferinnen - diesmal im Viertelfinale des Oddset-Pokals.
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FCU-Frauen verschenken zwei Punkte
Die Partie begann dann sehr zerfahren: „Dadurch, dass ich mein Team ganz anders aufstellen musste, als es zunächst geplant war, hatten wir zunächst keine richtige Bindung“, gab Koppers zu. In der achten Minute gingen die Niendorfer durch einen kuriosen Treffer in Führung: Eine NTSV-Verteidigerin schoss den Ball mit einem Befreiungsschlag weit nach vorne und er flog über Sarah Büscher, die zehn Meter vor ihrem Tor stand, hinweg ins Netz. „Das war natürlich ein Schock für uns“, so Koppers, dessen Team dann zwar langsam ins Spiel fand, aber durch einen Niendorfer Schuss, der noch unhaltbar abgefälscht wurde, das 0:2 kassierte (20.).
Dann zeigten die Tornescherinnen auf dem Kunstrasenplatz aber eindrucksvoll ihre Stärke: „Wir sind wieder aufgestanden“, freute sich Koppers, als Stein nach Vorlage von Melissa Büscher das 1:2 markierte (24.). Und nur zehn Minuten später gelang den Gästen der Ausgleich, als Hanni Schröter mit einem langen Pass aus dem Mittelfeld Nicole Kleinwort fand. Die 28-Jährige hatte auf der rechten Seite so viel Platz, dass sie den Ball aus zehn Metern mit links mit der Pike ins Netz jagte. „Eigentlich ist der rechte Fuß ihr stärkerer“, freute sich Koppers über die neu entdeckten Fähigkeiten seiner Spielerin. Bei weiteren guten Gelegenheiten versäumten es die FCU-Frauen, noch vor der Pause in Führung zu gehen.
„Das Manko, dass wir aus unseren glasklaren Chancen zu wenig Tore machen, setzte sich leider auch im zweiten Durchgang fort“, klagte Koppers. Einzige Ausnahme war die 58. Minute, als Stein auf der linken Seite mustergültig freigespielt wurde und den Ball zum 3:2 in die kurze Ecke schob. Die Gäste konnten sich aber nicht lange über die Führung freuen, denn nach einem Freistoß eilte Keeperin Sarah Büscher aus ihrem Tor heraus und unterlief den Ball, den eine Niendorferin dann zum 3:3-Endstand einköpfte (70.). „Wir haben stark ein 0:2 aufgeholt, am Ende aber klar zwei Punkte verschenkt“, so Koppers.
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Uetersener Nachrichten vom • 08.03.2011 19:17
Hamburg. Die Frauen des FC Union Tornesch sind mit einem lockeren 5:1-Sieg bei den A-Mädchen des FC St. Pauli, die offiziell als 3. Frauen-Mannschaft am Pokal-Wettbewerb teilnahm, ins Viertelfinale des Hamburger Oddset-Pokals gestürmt. „Für uns war das nach der langen Winterpause ein angenehmer Gegner“, so Union-Coach Reiner Koppers, der nach eigenem Bekunden „nie Angst haben musste“, dass sein Team im Achtelfinale ausscheidet. Einen Kritikpunkt fand Koppers dann aber doch: „Wir haben aus unseren Möglichkeiten zu wenig Tore gemacht – unsere Chancen-Verwertung war schlecht, was sich gegen stärkere Gegner rächen könnte!“
Die St. Pauli-Mädchen ließen den Ball auf dem Kunstrasenplatz an der Feldstraße vor 50 Zuschauern gut durch die eigenen Reihen laufen. Allerdings war es im Mittelfeld vorbei mit der Herrlichkeit der in braun gekleideten Gastgeberinnen, denn dort fehlte es ihnen an der nötigen Durchsetzungskraft. Die Tornescherinnen gingen in Führung, als Nicole Kleinwort sich ein Herz nahm und aus 25 Metern abzog: Der Ball senkte sich ins lange Eck, ein herrlicher Treffer (23.). Zehn Minuten später jagte Hanni Schröter einen Freistoß an die Unterkante der Latte des St. Pauli-Gehäuses, von wo aus er knapp hinter die Torlinie und dann ins Feld zurücksprang. „Im Gegensatz zum Schuss von HSV-Profi Marcell Jansen war der Ball wirklich drin“, freute sich Koppers, dass der Schiedsrichter das Tor anerkannte.
In der Halbzeitpause musste Koppers einen Wechsel vornehmen: Johanna Stutzke hatte sich am Zeh verletzt und musste passen, für sie kam Sonja Wulff in die Partie. Die Gäste waren auch in der zweiten Halbzeit überlegen, kassierten aber plötzlich ein Gegentor: Bei einem Freistoß liefen vier St. Pauli-Spielerinnen über den ruhenden Ball hinweg, ehe die Fünfte ihn in die Gasse spielte und ihre Mitspielerin freistehend zum 1:2 verkürzte (61.). „Diese Freistoß-Variante kannten wir noch nicht und haben nur staunend zugeschaut“, so Koppers. Doch nur eine Minute nach dem Anschlusstreffer stellten die FCU-Frauen den alten Abstand wieder her: Kurz nach dem Anstoß wurde ein Torschuss von Yvette Schilke so abgefälscht, dass er Wulff vor die Füße fiel und die Eingewechselte zum 3:1 traf.
Fünf Minuten später nahm Melissa Büscher eine Rechtsflanke an der Strafraumgrenze stehend direkt und jagte den Ball zum 4:1 in die rechte untere Ecke. In der Schlussminute schließlich noch das 5:1, als sich Schröter bis zur Grundlinie durchtankte. „Nach Schröters Flanke konnte Schilke den Fuß gar nicht mehr wegnehmen, sondern musste den Ball geradezu über die Linie drücken“, so Koppers. Danach pfiff der Referee sofort ab.
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FCU-Frauen am Ende Turnier-Vierter
Die sechs Teams traten zunächst im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ gegeneinander an, anschließend spielten die Top-Vier den Turniersieg untereinander aus. Die Tornescher begannen mit einem 1:0 Sieg gegen Meiendorf (Tor: Claudia Langmaack), dann trennten sie sich von Olympia Neumünster mit einem 1:1-Unentschieden (Union-Tor: Michelle Koppers). „Das nächste Spiel war dann der Höhepunkt für uns, denn wir durften gegen den Zweitligisten HSV II spielen“, so Union-Coach Reinhard Koppers, der berichtete: „Der HSV hatte zwar mehr vom Spiel, aber meine Mannschaft hielt kämpferisch stark dagegen!“ Die Führung der „Rothosen“ konnte Sarah Büscher schnell für Tornesch ausgleichen. Nach einem rüden Foul gegen Jenny Dreier, die anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste, hatten die FCU-Frauen sogar noch die Möglichkeit, gegen die in der Schlussphase in Unterzahl spielenden HSV-Frauen zu gewinnen. „Leider klappte das nicht mehr, aber wir waren auch mit dem Unentschieden hochzufrieden“, so Koppers.
Ihr nächstes Spiel gegen den Gastgeber Neuenbrook/ Rethwisch, der vor drei Jahren noch ans Tor zur Regionalliga klopfte, gewannen die Tornescherinnen mit 2:1 (FCU-Tore: Melissa Büscher und Michelle Koppers). „Leider verletzte sich in diesem Spiel noch Kristina Rossow, sodass wir im letzten Spiel gegen TuRa Meldorf auf dem Zahnfleisch gingen“, so Reinhard Koppers, dessen Team dem Gegner aus Dithmarschen 0:4 unterlag. Im Halbfinale ging es erneut gegen die Meldorferinnen: „Dieses Mal verhielten wir uns taktisch viel besser, verloren aber in der Schlussminute durch eine einzige Unachtsamkeit mit 0:1“, so Coach Koppers. Den dritten Platz schossen die Union-Frauen dann mit Olympia Neumünster im Neunmeterschießen aus. „Ich glaube, da müssen wir noch trainieren, denn wir konnten keinen Neunmeter verwandeln“, befand Koppers nach der abschließenden 0:3-Niederlage. Somit belegte Union Tornesch am Ende den vierten Platz und Koppers betonte: „Unter dem Strich war es eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft!“
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Union ließ zweistelligen Sieg aus
TORNESCH. Um als Trainer
bei den Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch zu bestehen, sind
starke Nerven unverzichtbar. Eine Woche nach dem furiosen
5:3-Pokalerfolg über Altona 93 hatte Union-Coach Reiner Koppers im
Ligatreffen mit Blau-Weiß Ellas erneut kaum Zeit für Verschnaufpausen.
Dies war aber weniger dem klaren 5:0 (1:0)-Sieg, sondern vielmehr der
dürftigen Chancenauswertung seiner Truppe geschuldet.
"Zum Haare
raufen. Nach all den Chancen hätten wir 12:0 gewinnen müssen", war für
Koppers bei aller Freude über den ersten Sieg nach zuvor drei
erfolglosen Liga-Auftritten nicht alles Gold, was glänzt. Lobende Worte
gab es stattdessen für die "aufopferungsvoll kämpfenden"
Elbstädterinnen, die mangels Personal einen Großteil der Partie nur zu
zehnt bestritten und im ersten Durchgang einzig bei einem Heber von
Sarah Büscher (23.) machtlos waren. Kaltschnäuzigkeit bewiesen dann
Hanni Schröter, die mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 57. und
69. Minute für die Entscheidung sorgte, sowie zehn Minuten später
Melissa Büscher mit dem Treffer zum Endstand.
Für die Tore am
Sonntag, wenn ab 14 Uhr der laut Koppers "äußerst offensivstarke" SV
Wilhelmsburg wartet, muss dann aber vielleicht schon die wiedergenesene
Alina Stein sorgen, so hat sich Schröter doch für eine Woche in den
Urlaub verabschiedet.
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Nach 0:0 in der Liga nun 5:3
3. November 2010 | 00:10 Uhr | von pax
TORNESCH. Als hätten sich die Verbandsliga-Fußballerinnen von Union Tornesch und Altona 93 ihre Tore aufgespart. Jüngst im Liga-Duell noch torlos geblieben, ließen sie die Netze an der Friedlandstraße im Zweitrundenmatch des Oddset-Pokals gleich achtmal erzittern. Hanni Schröter (17./39.) und Nicole Kleinwort (33.) schossen ihrem FCU bereits nach 45 Minuten ein beruhigendes Polster heraus. Dass aber erst Schröters spätes 5:3 für die Entscheidung sorgte, war der aufopfernden Spielweise der Hanseatinnen geschuldet, die die Partie immer wieder offen gestalteten (46./53./68.). Da war Yvette Schilkes 4:1 (49.) auch nur kurzzeitig Balsam auf die Tornescher Seele. Im Achtelfinale wartet nun am 5. Dezember der FC St. Pauli III (A-Juniorinnen) auf die Union-Damen.
FCU-Damen weiter ungeschlagen
Fußball Die Damen des FC Union Tornesch spielen 1:1 und halten ihre Serie aufrecht. Von Lars Kascha
Tornesch. Die gute Nachricht vorneweg: Die Damen des FC Union Tornesch bleiben auch nach sieben gespielten Begegnungen weiter ungeschlagen. Allerdings haben sie nach dem 1:1-Unentschieden gegen Duwo 08 die Tabellenführung eingebüßt. „Das Spiel war kampfbetont und hochklassig“, so Trainer Reiner Koppers nach der Begegnung, die die Tornescher Damen schon in Halbzeit Eins für sich hätten entscheiden können. Chancen boten sich zumindest reichlich. Jule Bade und Sarah Büscher trafen in den ersten 45 Minuten das Aluminium und auch Sonja Wulff, Johanna Stutzke, Melissa Büscher sowie Yvette Schilke ließen 100-prozentige Chancen liegen. Nach der Halbzeitpause war die Luft allerdings ein wenig raus und das Spiel drehte sich. Die fahrlässige Chancenverwertung rächte sich, als Wulff der Ball im eigenen Strafraum über den Scheitel rutschte und an den Arm sprang. Der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt. Für Trainer Koppers eine klare Fehlentscheidung: „Der Arm war angelegt , also war es kein Handspiel.“ Die Gäste verwandelten den folgenden Strafstoß und gingen mit 1:0 in Führung. Anschließend ging es hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Tornesch hat hinten aufgemacht, um auf den Ausgleich zu drängen und Duwo nutzte die Lücken, die sich nun boten. Die Gäste gingen mit ihren Chancen dann aber ebenso leichtfertig um, wie die Spielerinnen des FCU in der ersten Hälfte. Dies rächte sich für Duwo in der 75. Minute, als der Schiedsrichter wieder auf Strafstoß entschied. Melissa Büscher war im Strafraum zu Boden gegangen. Die Elfmeterentscheidung war aber ebenso fragwürdig wie die erste auf der Gegenseite. Koppers hielt es für eine Konzessionsentscheidung: „Wenn der Schiedsrichter den ersten Elfmeter nicht gegeben hätte, hätte er den zweiten auch nicht gegeben.“ Die Tornescherinnen nutzten das Angebot in Person von Stutzke und glichen zum 1:1 aus. In der Schlussphase erspielten sich beide Teams noch weitere Chancen, konnten aber keine weiteren Tore erzielen. Die Tornescherinnen haben übrigens schon im nächsten Spiel am kommenden Sonnaben die Möglichkeit, den Platz an der Sonne zurückzuerobern, denn sie fahren zum neuen Tabellenführer nach Eilbek. Durch den wahrscheinlichen Ausfall von Michelle Koppers plagen den FCU allerdings Personalsorgen in der Abwehr.
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Liga-Thron vorerst passé
TORNESCH. "Wir wollen
uns die Tabellenführung vom SC Eilbek zurückholen", sendet Trainer
Reiner Koppers schon mal eine Kampfansage in Richtung des SCE, der am
Sonnabend um 15 Uhr seine entthronten Fußballerinnen von Union Tornesch
zum Verbandsliga-Spitzenspiel empfängt. Erfahrungen mit Gegnern aus der
oberen Tabellenregion durfte die Koppers-Elf bereits zur Genüge sammeln,
hatte sie nach dem Liga-Zweiten Altona 93 (0:0) nun auch den Vierten
TSV DuWo 08 an der Friedlandstraße zu Gast.
Ein Sieg sprang
trotz zahlreicher Chancen, insbesondere in der ersten Hälfte, aber
erneut nicht heraus. Da zeigten sich die Gäste kurz nach Wiederanpfiff
treffsicherer, als Tanja Sierk durch einen fragwürdigen Handelfmeter
(Koppers: "Der Arm war am Körper.") das 0:1 markierte.
"Eine
Konzessionsentscheidung" sah der Union-Coach in der 75. Minute, als der
Unparteiische nach einem angeblichen Foul an Melissa Büscher ebenfalls
auf den Punkt zeigte. Johanna Stutzke sorgte so für den
leistungsgerechten 1:1-Endstand in einer hochklassigen Partie.
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Von Großtaten und Ungereimtheiten
Yvette Schilke hatte den Siegtreffer auf dem Fuß, musste sich letztendlich mit ihren Tornescher Damen aber mit dem 0:0 abfinden. fls
TORNESCH. Trainer und
Spielerinnen von Altona 93 wollten schon die Arme in die Luft reißen,
als das "Runde" sich in der 75. Minute nach einem Kopfball schier
unaufhaltsam seinen Weg gen "Eckiges" der Verbandsliga-Kickerinnen von
Union Tornesch bahnte. Doch die Gäste von der Elbe hatten ihre Rechnung
ohne FCU-Keeperin Jenny Butterfield gemacht, die den Einschlag zum wohl
entscheidenden 0:1 laut ihrem Coach Reiner Koppers mit einer "Großtat"
noch verhinderte.
Ohnehin fand Koppers sowohl für seine eigene
Truppe als auch für die Hanseatinnen nur lobende Worte, wenngleich der
Tornescher Spitzenreiter beim 0:0 erstmals Punkte liegen ließ: "Das war
ein hochklassiges Spiel mit Chancen hüben wie drüben, das keinen Sieger
verdient gehabt hätte."
Zur Matchwinnerin auf Unioner Seite wäre
in der 35. Minute hingegen fast wieder Torjägerin Melissa Büscher
avanciert, als sie bei einem Durcheinander im Altonaer Strafraum den
Ball vor die Füße bekam, ihn aber ebenso wie Yvette Schilke und Johanna
Stutzke Sekunden zuvor, nicht richtig erwischte. "Da haben die drei sich
gegenseitig behindert", erklärt der Übungsleiter, für dessen Truppe das
Duell mit dem Tabellendritten aus Altona der Auftakt einer kleinen
Serie mit Spitzenspielen war.
Am Sonntag nämlich ist ab 15 Uhr der Liga-Vierte TSV DuWo 08 zu Gast - eine Woche später gehts zum Zweiten SC Eilbek.
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Pinneberger Tageblatt • 07.10.2010
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UeNa • 06.10.2010
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Unions Frauen neue Tabellenführer
TORNESCH. Gemeinsam in
diesen Tagen haben die Fußballerinnen des FC Union Tornesch und der FC
Schalke 04 nur die Trikotfarbe, nicht aber den Erfolg den Saisonstart
betreffend. Während die "Knappen" mit null Punkten aus vier Spielen
überraschend das Tabellenende zieren, grüßt die Elf von Trainer Rainer
Koppers ebenso unerwartet von Platz 1 des Verbandsliga-Tableaus.
Möglich
machte dies ein 3:1 (0:0)-Auswärtserfolg beim Meiendorfer SV, der sich
aber in der ersten Halbzeit nach Kräften wehrte. "Das war unsere
schlechteste erste Hälfte bisher", schwante Koppers zu diesem Zeitpunkt
noch Böses, zumal die Meiendorferinnen den ein oder anderen Lattenschuss
setzten. Alina Stein ließ nur drei Minuten nach Wiederanpfiff indes
erkennen, wer in der Folge den Ton angeben wird und brach den Bann. Noch
war der Gastgeber aber nicht geschlagen: Das 1:1 nach 53 Minuten,
erzielt aus sehr spitzem Winkel, verdiente sich das Prädikat "Traumtor".
Sechs Minuten später braucht Hanni Schröter zwei Anläufe für das 2:1:
Ihr Lattenknaller kommt über den Umweg Alina Stein zurück; im Gewusel
zieht Schröter unwiderstehlich ab. Den Schlusspunkt zum 3:1 setzte
schließlich erneut Alina Stein, die ein Pass von Melissa Büscher in die
Maschen schoss(86.).
Wieder am Ball sind die Tornescherinnen erst am 2. Oktober in der Heim-Partie gegen den TSV Niendorf (Anstoß: 13 Uhr.)
Drei Tore, drei Punkte - im dritten Spiel der dritte Sieg für Union
Erst
danach waren Büscher und Stutzke gefährlich vor dem gegnerischen Tor
aufgetaucht, jedoch bis zur Halbzeit noch ohne Erfolg. "Das war unser
schwerstes Spiel bisher, wir hätten in der ersten Hälfte auch durchaus
in Rückstand geraten können", weiß Torneschs Trainer Reiner Koppers.
Nach
der Pause kamen die Tornescherinnen gut aus der Kabine und setzten
gleich Akzente. Das 1:0 erzielte Johanna Stutzke in der 60. Minute durch
einen, wegen Handspiels verursachten, Elfmeter. Tornesch setzte nach
und erzielte das 2:0 (75.) nach gelungener Vorarbeit der in der 70.
Minute eingewechselten Alina Stein, die für Melissa Büscher auflegte.
Alina Stein erzielte dann noch das 3:0 (83.) nach sehenswertem
Alleingang von der Mittellinie. "Der Sieg geht in Ordnung, vielleicht
ein Tor zu hoch, aber insgesamt verdient", so Koppers.
Am
Sonntag um 10.45 Uhr geht es zum Meiendorfer SV und auch da will Koppers
drei Punkte holen. "Wir wollen so schnell wie möglich klarstellen, das
wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben, dafür brauchen wir 20 Punkte",
hofft Koppers auf den vierten Sieg im vierten Spiel.
Union bleibt in der Erfolgsspur
TORNESCH. Zwei Spiele, zwei Siege: Die Fußballerinnen des FC Union Tornesch können zurecht von einem gelungenen Start in die neue Verbandsliga-Saison sprechen. 2:1 schlug die Elf von Trainer Reiner Koppers den SC Vier- und Marschlande auf dessen Grün. "Kein Vergleich zur Vorsaison, als wir 11:2 gewonnen haben", sah Koppers keinen ähnlich souveränen Auftritt.Zwar brachte ein Doppelpack von Melissa Büscher - zuerst durch eine gelungene Einzelleistung (53.), wenig später nach einem mustergültigen Pass (60.) - Union in Front, etwas mehr Effektivität hätte das Zittern um die drei Punkte gegen Ende der Partie aber verhindern können. "Chancen hatten wir einige aussichtsreiche, nur weitere Tore wollten einfach nicht fallen", so Koppers.
Im Gegenzug kamen die Gastgeber nach 79 Minuten wie aus dem Nichts zum Anschlusstreffer, als eine Vier- und Marschländerin ungedeckt zum Kopfball kam. "Danach haben wir uns hinten reindrücken lassen und alle Tugenden vergessen. Hätte der SC VM die ganze Zeit so gespielt, wer weiß...", war Koppers froh, als endlich der Abpfiff ertönte.
Nach zwei Auswärtsauf tritten wird es Zeit, dass sich die Tornescherinnen dem eigenen Publikum präsentieren. Gegen den torreich gestarteten Bramfelder SV kommt es am Sonntag um 15 Uhr an der Friedlandstraße zum ersten Spitzenspiel der Saison.
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Pinneberger Tageblatt • 21.07.2010







